Dragons letztlich chancenlos beim Titelfavoriten

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SC RASTA Vechta – Dragons Rhöndorf 103:61 (24:14/30:13/26:15/23:19)

Die Dragons Rhöndorf kassieren beim Meisterschaftsfavoriten SC RASTA Vechta eine deutliche 103:61 Niederlage und müssen trotz aufopferungsvollem Kampf die individuelle Klasse und Überlegenheit der Vechtaraner anerkennen.

Headcoach Boris Kaminski begann die schwierig Aufgabe beim Aufstiegsfavoriten in Vechta mit einer Starting Lineup um Sterling Carter, Antoine Davis, Savo Milovic, Will Ohuaregbe und Alexander Angerer. Forward Fabian Franke eröffnete die Partie mit den ersten Punkten für die Gastgeber. Die ersten Rhöndorfer Zähler konnte Antoine Davis von jenseits der 3er Linie verbuchen und verkürzte in der 2. Minute auf 4:3. Davis war es im Anschluss zu verdanken, dass die Dragons in Schlagreichweite bleiben konnten und dank 10 Punkten von ihm auf 12:10 nach 5 gespielten Minuten verkürzten. Bis zu ersten Viertelpause erhöhten die Gastgeber jedoch nochmals die Schlagzahl und konnten sich etwas absetzen (24:14).

Den zweiten Abschnitt begann Aufbauspieler Carlos Medlock mit einem sehenswerten Floater aus der Mitteldistanz, auf den Dragons Kapitän Viktor Fankl-Maus mit einem schön herausgespielten Korbleger auf der Gegenseite antwortete (26:16). Nach einer Rhöndorfer Auszeit konnte Antoine Davis den Rückstand mit einem schwierigen 3er gegen die gute Defense des SC RASTA Vechta nochmals in den einstelligen Bereich bringen (27:19), ehe Vechta durch einen 11:0 Lauf davonzog (38:19). Weitere 3er durch Matthew Reid und sichere Punkte durch Center Oliver Mackeldantz schraubten die Führung des SC RASTA Vechta gegen aufopferungsvoll kämpfende Drachen zur Halbzeit weiter nach oben (54:27).

Nach der Pause fanden die Dragons zunächst nochmals gut ins Spiel und konnten durch Carter und Davis einfache Punkte erzielen (56:31). Auf der Gegenseite lief jedoch Scharfschütze Chase Griffin heiß und erhöhte die Führung der Gastgeber erstmals auf 30 Punkte (63:33). Gegen die Überlegenheit der Vechtaraner an den Brettern und die gute Defense fanden die Dragons zusehends keine Mittel mehr und mussten trotz Punkten von Schönborn und Lodders mit ansehen, wie die Führung zur letzten Viertelpause auf 80:42 anwuchs.

Im letzten Viertel nutzten beide Trainer den deutlichen Spielstand, um munter durchzuwechseln und die Spielzeit auf viele Schultern zu verteilen. Auf Rhöndorfer Seite konnten erneut Tim Schönborn und Robin Lodders punkten, während auf der Gegenseite Youngster Karlis Lasmanis die 100er Marke für die Gastgeber knackte. Dragons Guard Sascha Tratnjek war es vorbehalten, die letzten Punkte zum Endstand von 103:61 zu erzielen.

Trotz der deutlichen Niederlage dürfen und werden die Mannen von Headcoach Boris Kaminski die Köpfe nicht hängen lassen. Bereits am kommenden Sonntag steht die nächste schwere Aufgabe in der Liga an. Dann gastieren die OeTTINGER Rockets Gotha um Headcoach Chris Ensminger im DragonDome an der Menzenberger Straße. Tip-Off zur Partie ist um 18 Uhr.

Boris Kaminski / Headcoach Rhöndorf: „Wir haben zu Beginn der Partie gut mitgehalten, sind aber schließlich der individuellen Klasse des SC RASTA Vechta unterlegen. Als Aufsteiger wussten wir um die schwierige Aufgabe hier und gratulieren Vechta zum verdienten Sieg. Trotz der deutlichen Niederlage bin ich keineswegs sauer auf meine Jungs.“

 

SC RASTA Vechta: Reid (16/2), Medlock (11/2, 5 Assists), Griffin (7/1), Dunbar (2), Njei (9/2), Franke (9), Allen (9), Lasmanis (2), Lawson (8, 18 Rebounds), Obiango (2), Standhardinger (15), Mackeldanz (13)

 

Dragons Rhöndorf: Carter (4), Milovic (3/1), Lodders (12, 7 Reboudns), Frankl-Maus (4), Schönborn (17/3), Wendeler (2), Ohuaregbe (2), Davis (13/2), Tratnjek (2), Angerer (2)

 

Vechta/Rhöndorf: Feldquote (51%/36%) ,3er (33%/25%), Freiwürfe (67%/55%), Rebounds (55/28), Assists (26/8), Turnover (19/26), Blocks (4/3)