Herren 2: Bittere Niederlage zum Rückrundenauftakt

BG Aachen – Dragons Rhöndorf 65-58 (19-6, 12-20, 17-13, 17-19)

Die zweite Herren musste am vergangenen Samstag gegen die BG Aachen die zweite Saisonniederlage einstecken. Das Spiel stand bereits im Vorfeld unter keinem guten Stern. Neben Headcoch Johannes Sünnen, musste das Team auf Ihre Leistungsträger Sascha Tratnjek, Marco Leschek, Laurin Iser und Lennart Haag verzichten die aus krankheits- und verletzungsbedingten Gründen leider nicht antreten konnten.

Erst zehn Minuten vor Anpfiff traf man verkehrsbedingt in der Halle ein. Entsprechend schwierig gestaltete sich der Start gegen die motivierten Aachener, welche gerade erst Ihren dritten Sieg in Serie eingefahren hatten. Hinten zu langsam und vorne zu unkonzentriert, fand lediglich ein Feldwurf im ersten Viertel den Weg in den Aachen Korb. Mit 6-19 aus Rhöndorfer Sicht war dies die höchste Niederlage eines Viertels in der gesamten Saison. Zum Viertelwechsel wurde die Taktik in der Verteidigung umgestellt. Der Aachen Fastbreak wurde eingestellt und die Rhöndorfer Reservisten erlaubten kaum noch freie Würfe. Auch vorne kam die Rhöndorfer Offense so langsam ins rollen. Der Rückstand konnte zur Halbzeitpause auf fünf Zähler (26-31) reduziert werden.

Nach dem Korbwechsel waren es zunächst vermehrt wieder die Rhöndorfer die zum Zuge kamen, 33 zu 35 in der 24. Spielminute. Doch die BG Aachen blieb unbeeindruckt und zog mit einem 13-0 Lauf erneut davon, 39-48 nach drei Vierteln. Jetzt hieß es alles oder nichts. Die Rhöndorfer Zweitvertretung schaltete in der Verteidigung nun noch einmal einen Gang hoch. In der Offense war es der Routinier Luty Solzbacher der nun Verantwortung übernahm und zeigte, dass er längst nicht zum alten Eisen gehört.

Mit zwei erfolgreichen Würfen von jehnseits der 3-Punkte Linie eröffnete er den letzten Spielabschnitt. Und es sollte auch wieder Luty “Magic” Solzbacher sein der in der 39. Spielminute den No-Look Zuckerpass durch die Zone auf Bastian Winterhalter spielte, welcher noch einmal auf 58 zu 59 verkürzte. Doch die Belohnung blieb leider aus. Im Gegenangriff versenkte die BG Aachen kaltschneutzig einen weiteren Ihrer insgesamt sieben 3-Punkte würfen, der Neckbreaker. Rhöndorf, geschockt, kam aufgrund von zwei Turnovern nicht noch einmal zum Korberfolg. Am Ende hieß es 58 zu 65 aus Rhöndorfer Sicht. Die Zweite geht damit mit einer ärgerlichen Niederlage in die Winterpause und legt sich im Aufstiegskampf selbst einen Stein in den Weg.

Es spielten: Oli Frömbgen, Max Kramer, Mokthar Chaieb (2), Robin Krupa (7), Franz Montag (6), Sebastian Korp (16/2), Lutz Solzbacher (11/3), Nainoa Schmidt und Basti Winterhalter (16).