Dragons Rhöndorf – feuer.und.flamme | 1. Damen: Dragonladies schlagen Wuppertal

1. Damen: Dragonladies schlagen Wuppertal

Rhöndorfer TV – VSTV Wuppertal 57:42 (8:11, 21:12, 15:13, 13:6)

Vor dem Spiel war die Ausfallrate doch recht hoch, da Karo Krabbe und Nicola Happel aus gesundheitlichen Gründen für ihren Stammverein am Sonntag geschont werden sollten. Weiterhin konnten Johanna Marger, Mona Kramer verletzungs- bzw. krankheitsbedingt nicht mitspielen.

Die Dragonladies gingen unkonzentriert in das Spiel und lagen bis zur 6. Spielminute mit 2:9 im Hintertreffen. Doch dann wurde bei den Rhöndorferinnen bis zur 14. Spielminute in der Verteidigung die Intensität deutlich erhöht und eine 17:11-Führung ausgebaut. In dieser Phase steuerte im Angriff insbesondere die wiedererstarkte Ina Lindner vier wichtige Punkte bei. Zwar kam Wuppertal bis zur 19. Spielminute auf 22:21 heran, doch Annika Otto versenkte eine wichtigen Dreier, traf anschließend zwei Freiwürfe und Ina Lindner machte den letzten Korb zu der 29:23-Führung.

Wuppertal steckte jedoch nicht auf. Nachdem Claude Weynandt im dritten Viertel ihren zweiten Dreier versenkte, kam Wuppertal wieder in der 27. Spielminute auf 39:35 heran. Die in der Verteidigung bärenstark spielende Arina Vlasenko stealte zum wiederholten Mal dem Gegner den Ball und im Angriff zog die spätere Topscorerin Annika Otto zwei mal unwiderstehlich zum Korb mit einem „And one“-Spiel. So konnten die Dragonladies bis zur 29.Minute auf 44:35 davonziehen. Die Vorentscheidung war gefallen und der Gegner erholte sich nicht mehr. Zwar versuchte Wuppertal in der Schlussphase die Uhr mit Fouls zu stoppen, doch alle sechs Freiwürfe von Jessika Schiffer, Darja Dikalenko und Annika Otto trafen ihr Ziel zu 100% und so ging das Spiel verdient mit 57:42 für die Dragonladies aus.

Coach Martin Otto war von der hohen Intensität in der Verteidigung begeistert, weil alle Spielerinnen sich beteiligten. Im Angriff wurden zunehmend weniger Fehler gemacht, der Ball lief immer besser und auch die Entscheidungskompetenz war häufig auf einem sehr hohen Niveau. Einzig die teilweise dummen Fouls ärgerten den Coach. Besonders erfreut war er im Laufe des Spiels über die vielen Rebounds, die das Team holte, denn man merkte, dass in der vergangenen Woche daran ganz besonders gearbeitet wurde. Letztendlich wurde auch der direkte Vergleich mit Wuppertal gewonnen, da man das Hinspiel noch mit fünf Punkten verloren hatte und nun mit 15 Punkten Differenz gewinnen konnte.

Punkte: Schiffer ( 5 Punkte/ 1 Dreier ); Emrich ( 2 ); Menne ( 2 ); Ziegenhagen ( 0 ); Lindner ( 8 ); Weynandt ( 8/2 ); Otto ( 18/1 ); Ellenrieder ( 1 ); Vlasenko ( 9 ); Dikalenko ( 4 )

(geschrieben von: Martin Otto)