And One – Drei Fragen an: Erik Bartsch

Seit diesem Sommer ist Erik Bartsch neuer Assistant Coach der JBBL-Mannschaft des Team Bonn/Rhöndorf an der Seite von Headcoach Savo Milovic. Nach den ersten Wochen gibt der junge Trainer-Nachwuchs der Drachen im "And One" einen ersten Einblick in seine neuen Aufgaben.

Erik, du bist seit einigen Wochen neuer Co-Trainer der JBBL-Mannschaft des Team Bonn/Rhöndorf. Wie kam es dazu und was sind deine Aufgaben?

Ich habe im Laufe der Saison 2017/18 die u16.2 übernommen und die zwei darauffolgenden Saisons zusammen mit Fabian Rosenthal gecoacht. Ich wollte mich hier auch nochmal bei Fabian und allen Spielern die coachen durfte für die tolle Zeit bedanken. Während der Coronapause habe ich dann die Ausschreibung als Co-Trainer der JBBL gesehen und da ich mich schon immer für Leistungsbasketball interessiert habe, war eine Bewerbung der nächste logische Schritt.

Neben der Tätigkeit im Training und bei den Spielen fahre ich die Rhöndorfer Spieler zweimal die Woche zum Training nach Bonn ins ABZ und mache mit Savo zusammen die Analyse des nächsten Gegners als Vorbereitung auf die jeweiligen Spieltage. Zu den Spielen Auswärts und im ABZ fahre ich dann ebenfalls einen der Mannschaftsbusse.

Wie schätzt du Eure Chancen in der kommenden JBBL-Saison ein?

Die Hauptaufgabe der JBBL ist es den u16 Spielern, mit entsprechendem Potential, zu zeigen wie eine Karriere im Basketball aussieht und welche Verpflichtungen diese mit sich bringt. Wir haben dieses Jahr eine starke Truppe aus bereits erfahrenen Spielern, sowie einigen Spielern, die letztes Jahr bereits ins Training schnuppern durften, aber auch unerfahrenen Spielern aus dem jüngeren Jahrgang.

Unser Saisonziel ist vorerst das Erreichen der Hauptrunde, danach lassen sich die anderen Mannschaften und unsere Chancen besser einschätzen. Der Fokus liegt, wie bereits gesagt, auf der individuellen Entwicklung der einzelnen Spieler.

Wie ist es mit Savo Milovic als Headcoach und „Chef“ zusammenzuarbeiten. Was konntest du bereits an Erfahrungen von ihm mitnehmen?

Mit Savo zu arbeiten ist echt eine Inspiration, da er es schafft seine Spielidee gut zu vermitteln und gleichzeitig eine lockere Trainings-Atmosphäre zu erzeugen. Mit ihm hat man immer was zu lachen und ich verstehe mich mit ihm menschlich sehr gut. 

Ich habe bereits eine Menge von ihm gelernt, ob in taktischen Aspekten oder der individuellen Förderung von Talenten, aber auch neue Trainingsmethoden und Übungen. Da er selbst bereits als Profi am Ball war, kann man immer auch noch Einblicke in seine Erfahrung aus höheren Ligen bekommen. Ich habe noch lange nicht ausgelernt und werde über die Saison sicherlich noch das eine oder andere mitnehmen.