Dragons Rhöndorf – feuer.und.flamme | And One – Drei Fragen an: Martin Otto

And One – Drei Fragen an: Martin Otto

Mit zuletzt drei Siegen in Folge sind die DragonLadies um Headcoach Martin Otto merklich in Fahrt gekommen. Im „And One“-Kurz-Interview blickt der Headcoach und Leiter des weiblichen Leistungsbereich auf den holprigen Saisonstart und gibt einen Ausblick auf die noch recht junge WNBL-Spielzeit.


Dragons.de: Martin, ihr hattet einen schweren Start in die Spielzeit, konntet aber zuletzt merklich an Form zulegen und euch im oberen Mittelfeld der Regionalliga etablieren. Was waren die Gründe für den holprigen Saison-Auftakt?

Martin Otto: Wir haben leider seit diesem Jahr zum ersten Mal seit einem Jahrzehnt, das wir leider nicht mehr die Qualität einer sehr guten „Eins“ nicht mehr haben. Maike Otto und in der letzten Saison Nicola Happel sind einfach nicht zu ersetzen und leiser haben wir in dieser Saison keinen echten Aufbau. Damit steht und fällt aber das Spiel. Da Karolina Krabbe nicht immer bei den Spielen dabei ist und Dasha Karabatova aus gesundheitlichen Gründen leider nicht mehr Basketball spielen kann fällt nun leider bei einigen Spielen auch die zweite wichtige Position aus, in der unser Team auch im letzten Jahrzehnt immer deutliche Vorteile gegenüber anderen Teams hatte. So aufgestellt muss es nun weiterhin unser Ziel sein sich im gesicherten Mittelfeld der Liga zu etablieren.

Was sind eure Ziele für den weiteren Saisonverlauf?

Unser Team und besonders junge Spielerinnen weiter zu entwickeln, da wir immer schon den Nachwuchs in unserem Konzept ausgebildet und gefördert haben.

Auch die WNBL-Mannschaft ist in die Saison gestartet. Was können wir in diesem Jahr vom Team von Coach Nicola Happel in der weiblichen Nachwuchs-Bundesliga erwarten?

Unser Team spielt in der stärksten und ausgeglichensten Gruppe der WNBL. Das Team hat sehr viel Potential, doch der Leistungsunterschied in der Mannschaft ist sehr groß, da die Mannschaft sehr jung aufgestellt ist. Die Play-Offs werden erwartet, aber das ist bei 5 ausgeglichenen Teams nicht selbstverständlich. Wenn die erste 5 bei allen Spielen am Start sein würden, dann kann die Mannschaft sogar den ganz großen Wurf ins TOP 4 schaffen – aber dafür muss in der Saison schon alles passen.