#AndOne – Drei Fragen an: Alexander Dohms

Dragons.de: Aus im Pokal, wieder viele Punkte kassiert. Hat der Trainerwechsel nichts gebracht?
AD: Ich denke schon. Wir haben zwar schlecht verteidigt, viele Fehler gemacht und nicht gut gereboundet. Aber die Dinge, welche wir verbessert sehen wollen, waren da: Höhere Intensität, Bereitschaft zu verteidigen, positivere Körpersprache und mehr Disziplin. Trotzdem können wir natürlich mit dem Spiel nicht zufrieden sein, auch wenn es in Teilbereichen ein kleiner Schritt nach vorne war.
Dragons.de: Inwiefern?
AD: Yassin hat das Defensivsystem komplett umgestellt. Dazu 1-2 neue Offensivplays. Natürlich kann dies nicht innerhalb von 24 Stunden nach Übernahme funktionieren, das dürfte jedem klar sein. Auch an die neue Ansprache muss sich ein Team gewöhnen. Viele Dinge wurden und werden nun klar angesprochen und bei Nichtbeachtung „sanktioniert“ werden. Auch für die Jungs waren es keine einfachen Tage und alle im und um das Team geben nun alles damit wir zusammen wieder in die Spur finden.
Dragons.de: Viele hat es verwundert, dass bereits nach sechs Spielen der Trainer gewechselt wird. Ist das eine Art Überreaktion nach der letzten Saison? Und wie geht es jetzt weiter?
AD: Ganz klar nein. Wir sind uns einig, dass es inhaltlich richtig und notwendig war, auch wenn es emotional anders aussieht. Niemand stellt gerne einen Trainer frei. Aber wir möchten nochmal betonen, dass es nicht an den reinen Ergebnissen auf dem Papier lag, sondern an der Entwicklung und der Art und Weise, wie wir aufgetreten sind. Hier hatten wir das Gefühl, dass es so nicht weiter geht und wir mit einem Impuls etwas ändern müssen.
Wie es weiter geht? Es gibt jetzt keine Ausreden mehr. Wir müssen liefern! Das Team braucht sicher zwei Wochen Training, um die neuen Inhalte besser zu verinnerlichen und sich aus dem Loch zu arbeiten. Die Jungs ziehen an einem Strang und wollen den Erfolg zurück holen, besonders nach der aktuellen Serie von drei Niederlagen in Folge. Ich wünsche mir, dass die Dragonsfamilie in dieser Zeit eng zusammen steht, die junge Mannschaft dabei voll unterstützt und wir uns so aus der zweifelsfrei nicht einfachen Phase befreien.