„Bei uns steht auf jeden Fall nichts still!“

Frischer Wind in der Geschäftsstelle der Dragons Rhöndorf! Mit sofortiger Wirkung verstärkt Nathalie Lütz das Office Team der Drachen vom Menzenberg und übernimmt die Leitung und organisatorische Führung der Geschäftsstelle in Rheinbreitbach.

Als langjähriges Mitglied des Dragons Danceteam ist die 27 Jährige studierte Gesundheitsmanagerin keine Unbekannte in den Kreisen der Drachen-Familie und kombiniert damit Drachen-Stallgeruch mit einem unverstellten Blick von außen auf die Strukturen und Abläufe innerhalb des Vereins.

Ausgestattet mit mehrjähriger Berufserfahrung in einem Rehasportverein wird die ehemalige Leiterin des Dragons Danceteam neben der Büroleitung auch die Betreuung ausgewählter Sponsoren übernehmen und sich in die organisatorische Arbeit rund um die 1. Herrenmannschaft der Dragons einbringen.

Zwischen Telefonaten und Gesprächen stand das neueste Mitglied der Büro-Familie der Drachen für ein Interview zur Verfügung:

Nathalie, zunächst natürlich erst einmal herzlich willkommen bei den Dragons Rhöndorf! Wie waren die ersten Tage im neuen Job für dich?

Nathalie Lütz: Vielen Dank! Die ersten Tage waren der aktuellen Lage geschuldet natürlich sehr aufregend und auch direkt mit viel Arbeit verbunden. Daraus ergaben sich sehr abwechslungsreiche Aufgaben und ich war sofort in alles mit eingebunden. Natürlich gilt es jetzt erstmal bei allem einen Durchblick zu erhalten und auch einen kühlen Kopf zu bewahren, der Rest kommt dann mit der Zeit von alleine.

Wie sind deine ersten Eindrücke von der Dragons-Organisation und deinen neuen Kollegen im Dragons Office in Rheinbreitbach?

Viele meiner neuen Kollegen kannte ich schon und ich wurde herzlich aufgenommen! Die Jungs sind super nett und helfen mir, wo sie nur können. Auf jeden Fall ist es eine sehr motivierte und engagierte Truppe! Zur Organisation kann ich noch nicht viel sagen, ich versuche mir gerade erst einmal einen Überblick zu verschaffen und bestehende Strukturen zu übernehmen. Ich habe noch guten Kontakt zu Alexander Dohms und telefoniere regelmäßig mit ihm, das hilft mir in den ersten Tagen sehr! Auch der Vorstand ist für Fragen jederzeit erreichbar und unterstützt kräftig.

Was sind die ersten Aufgabengebiete, denen du dich in den kommenden Tagen und Wochen widmen wirst?

Meine ersten Aufgaben sind gerade die Finanz- und Sponsorenplanung für die kommende Saison, die Kalkulation der Heimspiele und die Organisation rund um die Spielerwohnungen und Autos. Des Weiteren werde ich mich in der nächsten Zeit um die Neuanlage und Vereinheitlichung der künftigen Spielerverträge kümmern und die ersten Vorbereitungen für die neue Saison treffen. Es wird spannend. Bei uns steht auf jeden Fall nichts still!

Die weltweite Corona-Krise und die damit verbundenen Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung haben auch den sportlichen Betrieb der Dragons komplett zum Erliegen gebracht. Sicherlich nicht gerade die ruhigsten Tage um in einem neuen Job einzusteigen.

Nein, tatsächlich war das nicht der beste Zeitpunkt für einen Einstieg. Man muss sich sofort als Krisenmanagerin beweisen und macht sich natürlich auch Sorgen, wie es weiter geht. Aber auf der anderen Seite habe ich jetzt etwas Zeit, um mich in alles nach und nach einzuarbeiten und die anfallenden Aufgaben abzuarbeiten. In allen Gesprächen ist aber klar geworden, dass es bei den Dragons weiter geht und wir wieder angreifen werden. Das beruhigt nicht nur mich dann doch sehr!

Als aktives Mitglied und Trainerin in der Cheerleader-Abteilung hast du diese Sparte der sportlichen Aktivitäten der Dragons in den vergangenen Jahren miterlebt und mitgeprägt. Gib uns doch einmal einen Einblick in deine dortigen Tätigkeiten.

Ich habe mit 17 Jahren beim Danceteam angefangen und war erstmal nur „Tänzerin“. Nach den ersten Jahren und dem Weggang der damaligen Trainerin haben sich die vorhandenen Mädels alleine organisiert und selbst trainiert. Irgendwann habe ich dann zusammen mit einer anderen Freundin aus dem Team die Leitung des Danceteams übernommen. So bin ich dann irgendwie da reingerutscht. Ich habe durch das Tanzen neue Freunde kennengelernt, die mich bis heute begleiten und dafür bin ich sehr dankbar! Ich sehe mich daher also schon länger als Drachen-Macherin.

Abseits des beruflichen Stress ist auch die persönliche Entspannung als Ausgleich wichtig. Womit verbringst du deine Freizeit außerhalb der Aufgaben im Drachen-Büro?

Das ist wohl wahr! Ich treibe natürlich weiterhin aktiv Sport und werde sicher auch dem Tanzen in einer anderen Form treu bleiben, wenn die Corona Krise beendet ist. Was genau es wird, weiß ich aber noch nicht! Außerdem engagiere ich mich in meiner Freizeit sehr für den Tierschutz, habe einen Hund, der auch mal raus muss und öfters Pflegekatzen für ein paar Wochen in Betreuung zu Hause. Ansonsten tue ich wohl all das, was andere Menschen in meinem Alter auch gerne tun.

Nathalie, vielen Dank für das Interview und viel Erfolg bei deinen neuen beruflichen Herausforderungen bei den Dragons Rhöndorf!

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