Dragons Rhöndorf – feuer.und.flamme | Dragonladies gewinnen gegen Frankenberg mit 77:76 (31:20, 53:40, 65:55)

Dragonladies gewinnen gegen Frankenberg mit 77:76 (31:20, 53:40, 65:55)

Das Spiel war zu Beginn ausgeglichen, die Führung wechselte bis zur 4. Spielminute drei Mal bis zum Stand von 9:10. Dann legten die Dragonladies bis zur 6. Spielminute einen 8:0 Lauf zum 17:10 hin. Der Vorsprung wurde bis zur 14. Spielminute ausgebaut und es stand 41:22. Doch dann kam Frankenberg zu einfachen Punkten und da nicht richtig ausgeboxt wurde, kassierte die Mannschaft den einen oder anderen Korb durch Zweitchancen, folgerichtig verkürzte Frankenberg bis zur 23. Spielminute auf 53:46. Auch schnelle Abschlüsse ermöglichten den Rhöndorferinnen keine Chance auf einen Offensivrebound. Die Dragonladies konnten den Vorsprung noch einmal in der 30. Spielminute mit 65:55 zweistellig vergrößern, doch dann kämpfte sich Frankenberg auf Schlagdistanz ran. Ab der 32. Spielminute konnte Frankenberg auf 67:64 verkürzen und ab dieser Spielphase entwickelte sich ein enges Spiel, das von der Spannung lebte. In der 39. Spielminute konnte Frankenberg zum 76:76 ausgleichen. In der letzten Spielminute traf Linda Brückner einen von 2 Freiwürfen und das Spiel wurde nach einem Fehlwurf von Frankenberg und dem Defensivrebound der Dragonladies gewonnen. Die beiden letzten verworfenen Freiwürfe 2 Sekunden vor Schluss waren nicht mehr spielentscheidend, da der letzte Freiwurf absichtlich von Karo Paulukat daneben geworfen wurde. Beste Spielerin der Dragonladies war die Topscorerin Karo Krabbe, die hochprozentig im Feld und von der Freiwurflinie traf. Im Angriff konnten weiterhin Sina Flottmann und Linda Brückner überzeugen und in der Verteidigung stachen Jule Flottmann und Annika Otto hervor, die keine Spielerin an sich vorbei ließen.

Die Trainer waren am Ende froh, das Spiel noch gewonnen zu haben. Es war zwar ein physisches Spiel, doch die Dragonladies hatten erstmalig 3 Spielerinnen mit 5 Fouls auf der Bank. Eine so hohe Foulbelastung hat Trainer Martin Otto bisher nur ganz selten in seinen Mannschaften erlebt. Wir müssen lernen sauberer zu verteidigen, so ein Resümee nach dem Spiel. Annika Otto musste kurz vor Ende des Spiels nach einem Foul mit einer Platzwunde am Kopf das Feld verlassen und wurde später im Krankenhaus behandelt. Am kommenden Wochenende geht es nach dem Heimspieltausch wieder auswärts ran – nun gegen Barmen.

Punkte: Jegorova (n.e), Pavlu (0), Flottmann, S. (10/1), Carstens (6), Flottmann J (4), Brückner (12/1), Krabbe (27), Paulukat (5/1), Otto (10), Suebsman (0), Svedovskaja (3), Cissé (n.E.)