Dragonladies gewinnen gegen Herne mit 68:38 (20:4; 32:13; 52:19)

Zum ersten Mal in der Saison wurde der Regionalligakader etwas größer. Geich 9 von 14 Spielerinnen meldeten sich einsatzbereit und wurden wie auch im letzten Spiel durch Isabella Selker und Lauryn Vogt ergänzt.
Die Dragonladies fingen gut an und führten schnell 4:0. Doch statt weiter konsequent davon zu ziehen schlichen sich kleine Fehler ein und Herne glich in der 4. Spielminute zum 4:4 aus. Aber dann legten die Rhöndorferinnen einen 16:0 Lauf hin. Den ersten Korb erzielte Sera Kadiata und dann legte die sehr starke Karo Krabbe los, die in diesem Viertel alleine 8 Punkte markierte. Viele sehenswerten Passstationen waren diesen Abschlüssen vorausgegangen. Die Verteidigung packte kompromisslos zu und war wie eine Mauer, wie ein Zuschauer später sagte. Mehrfach kam Herne nicht innerhalb der 24 Sekunden zum Abschluss und jede Penetration wurde gestoppt.
Leider verlor der Dragonszug im zweiten Viertel an Fahrt, auch wenn bis zur Halbzeit der Vorsprung noch leicht auf 32:13 anstieg. Julia Loock, Jule Flottmann und Katrin Menne sorgten im zweiten Viertel für die Punkte.
In der Halbzeitpause warnten die Coaches davor den Beginn der zweiten Halbzeit zu verschlafen – aus der Erfahrung der ersten beiden Begegnungen. Leider trat genau diese Situation ein… Coach Martin Otto wechselte daraufhin alle 5 Spielerinnen der ersten Fünf aus und nun ging die Post ab. Es folgte ein 20:0 Lauf. Mit einer nun sehr kleinen Besetzung wurde Herne 5 Minuten der Schneid abgekauft. Elli Emrich nahm mit Jule Flottmann Laura Zolper, die stärkste Spielerin von Herne, in dieser Phase komplett aus dem Spiel. Auch der Angriff funktionierte exzellent. Besonders Fast Breaks und Penetration wurden erfolgreich gespielt. Den ersten Korb machte Jule Flottmann, gefolgt von Elli Emrich. Lauryn Vogt machte ihre ersten Regionalligapunkte. Bis zur 29. Spielminute fielen noch mehrere Körbe von Julia Simonis und Antonia DeMuirier und das Spiel war beim Spielstand von 52:15 entschieden. Die Kräfte dieser Besetzung schwanden und so kassierten die 5 noch 4 Punkte, doch der Coach wollte die Besetzung als Belohnung zu diesem Zeitpunkt nicht wechseln. Das letzte Viertel begann mit einem Dreier von Herne doch umgehend zog Maike Otto wieder souverän die Fäden des Dragonspiels und bediente wie schon über das gesamte Spiel immer wieder die freien Spielerinnen, wovon besonders Karo Krabbe profitierte, die im letzten Viertel alleine 10 Punkte erzielte und das Spiel mit einem Double-Double beendete.
Die Coaches Martin Otto und Michael Löhr zeigten sich nach dem Spiel sehr zufrieden, da das Team sich in vielen Phasen deutlich verbessert präsentierte. So wurde besser ausgeboxt und zum Rebound gegangen, wo besonders Jule Flottmann mit den zweitmeisten Rebounds auffiel. Auch die Rotationsprinzipien klappten deutlich besser und im Angriff wurde sich viel besser bewegt und miteinander gespielt.
Punkte:
Otto, M. (4 Punkte), Sera Kadiata (2); Selker, Flottmann (4/7 Rebounds), DeMuirier (5), Menne (2), Loock (12), Emrich (8), Simonis (7), Vogt (2), Krabbe (22/14)