Dragonladies schlagen Rheinstars Köln mit 76:49 (22:17; 41:28; 60:41)

Die an diesem Tag sehr stark spielende Jule Flottmann legte direkt im ersten Angriff mit einem Dreipunktespiel los. Doch zwei schnelle Dreier von der an diesem Abend stärksten Kölnerin Sarah Stock und die Dragonladies lagen in der dritten Spielminute mit 3:8 hinten. Die Coaches Martin Otto und Michael Löhr stellten auf eine Zone um und das sollte sofort Wirkung zeigen. In der Verteidigung standen die Dragonladies sehr kompakt. Im Angriff war der Motor Maike Otto. Sie versenkte ihren ersten Dreier und leitete durch lange Pässe Schnellangriffe ein, die Annika Otto erfolgreich zu 5 Punkten verwandelte. In der 6. Spielminute stand es 11:10. Annika Otto zeigte ihre bisherig beste Saisonleistung. Im 1 – 1 war sie im Angriff kaum zu stoppen, erzielte 14 Punkte und nahm in der Verteidigung zusammen mit Marija Gontsarova in einer „box and one“ die Nationalspielerin Sarah Stock nach ihren ersten beiden Dreiern komplett aus dem Spiel, die dann nur noch 2 Würfe im Spiel bei einer anderen Verteidigungsform traf. Köln traf wieder einen Dreier und ging in der 6. Spielminute mit 11:13 in Führung. Es sollte die letzte Führung von Köln in diesem Spiel sein. Das bestimmt beste eingespielte Aufbau/Centerduo der Liga mit Maike Otto und Karo Krabbe sorgten im Angriff für die erste Vorentscheidung. 6 Punkte von der wieder hochprozentig werfenden und späteren Topscorerin Karo Krabbe und 5 Punkte von Maike Otto und es stand in der 9. Spielminute 22:13. Im zweiten Viertel bauten die Dragonladies ihren Vorsprung durch 5 Punkte von Elli Emrich, 4 Punkten von Julia Loock und einem Dreier von Linda Brückner weiter aus zum 38:21 in der 17. Spielminute. Dabei bediente im Angriff Julia Simonis ihre Mitspielerinnen immer wieder mit schnellen und guten Pässen. Im dritten Viertel wurde dann durch ein and one Spiel von Annika Otto in der 26. Spielminute die 20 Punkte Differenz zum ersten Mal zum 54:34 erreicht und das Spiel war entschieden.
Nach dem Spiel war die Abschlussbesprechung der Coaches recht kurz, da es bis auf das Reboundverhalten und verbesserungswürdige Kommunikation in der Verteidigung viele gute Aspekte gab. Besonders über die Bereitschaft zum physischen Spiel und die Umsetzung verschiedener Verteidigungsformen freuten sich die Coaches sehr. Am kommenden Wochenende geht es wieder gegen eine Mannschaft aus dem Kölner Raum – nach Hürth, einem sehr unbequemen Gegner, bei dem man 40 Minuten konzentriert spielen muss.
Punkte: Gonscharuk (4 Punkte); Otto, M. (9/2 Dreier); Gontsarova; Emrich (5/1); Flottmann (5); DeMuirier (6); Menne; Loock (10); Brückner (5/1); Simonis; Otto, A. (14); Krabbe (18/10 Rebounds)