Dragons Rhöndorf – feuer.und.flamme | Dragonladies verlieren in Herne mit 52:71 (13:17; 23:35; 41:52)

Dragonladies verlieren in Herne mit 52:71 (13:17; 23:35; 41:52)

TSV Hagen - Dragons Rhöndorf _999_10

Die Dragonladies begannen das Spiel mit einem Dreier von Jessika Schiffer. In der 5. Spielminute ließ Annika Otto einen weiteren Dreier zur 7:8 Führung folgen. Doch dann erspielte sich Herne Vorteile und zog 24:15 (15.Min) davon. Schon bis zu dieser Spielphase zeigte sich, dass Herne in dieser zum ersten Mal zusammenspielenden Besetzung auf einen anderen Tabellenplatz gehört als „nur“ in das Mittelfeld. Mit Sola (21 Punkte) und Lappenküpper (16 Punkte) ergänzten zwei Spielerinnen zum ersten Mal dasTeam, die dem Kader der ersten Bundesliga angehören und letztes Jahr mit der WNBL Mannschaft Deutscher Meister wurden. Die Dragonladies kämpften sich jedoch wieder zurück ins Spiel. Mit einem Dreier von Maike Otto, einem Freiwurfpunkt von Katrin Menne und 4 Punkten der Topscorerin Annika Otto verkürzten die Dragonladies in der 19. Spielminute auf 26:23. Doch dann gelangen bis zur Halbzeit im Angriff keine Punkte mehr und Herne machte ein 9:0 Lauf. Selbst eine Auszeit vom Trainer Martin Otto stoppte diesen Lauf nicht. Bis zu diesem Zeitpunkt waren alleine von den drei Centern unter dem Korb 10 einfache Punkte liegen gelassen und somit war u.a auch der Rückstand zur Halbzeit von 35:23 zu erklären. Nach dem Pausentee sah man, dass sich die Dragonladies nicht geschlagen geben wollten. Die im Angriff sicher werdende Carlotta Ellenrieder steuerte in der zweiten Halbzeit starke 8 Punkte bei. Als bis zur 29. Spielminute dann auch noch Maike Otto 4 Punkte in Folge erzielte, Sera Kadiata 2 Freiwürfe sicher verwandelte und Kaja Hörsch einen Dreier traf, hatten die Dragonladies auf 47:40 verkürzt. Herne antwortete mit guten Angriffen und lag bis zur 31. Spielminute mit 54:41 in Front. Die Dragonladies hatten ab diesem Zeitpunkt nicht mehr viel entgegen zu setzen und verloren das Spiel klar mit 71:52.

Das Fazit nach dem Spiel ist relativ einfach. Wenn das Teamspiel im Angriff verloren geht, die Kommunikation deutlich zu wenig ist, der Ball kaum nach Innen gebracht wird und dann die Bereitschaft fehlt sich gegen eine drohende Niederlage zu stemmen, wird man solche Spiele nicht gewinnen können. Annika Otto zeigte nicht nur heute dem Team, dass sie einen unbändigen Siegeswillen hat und war damit die beste Spielerin des Teams, aber ihrer Einstellung folgten in diesem Spiel leider zu wenige Spielerinnen.
Punkte:
Agridogan ; Otto, M. (7 Punkte/1 Dreier); Kadiata (2); Schiffer (5/1); Marger (1); Zarth; Menne (3); Hörsch (3/1); Otto, A. (14/1); Loock (3); Ellenrieder (12); Karabatova (2)