Dragons Rhöndorf – feuer.und.flamme | Dragonladies verlieren in Hagen mit 53:63 (18:15; 25:30; 37:50)

Dragonladies verlieren in Hagen mit 53:63 (18:15; 25:30; 37:50)

Die Dragonladies fuhren stark dezimiert nach Hagen. Neben der langzeitverletzten Elisabeth Emrich fehlten noch Annika Otto, Sera Kadiata und Karolina Krabbe.

Im ersten Viertel wechselte die Führung ständig. Den ersten Korb erzielte Nicola Happel, dann übernahm Hagen die Führung mit 4:2 und besonders durch 2 Körbe von Marija Gontsarova gingen die Dragonladies in der 6. Spielminute mit 8:4 in Führung, doch Hagen konterte und war in der 8. Spielminute mit 10:8 in Front. Danach legten die Dragonladies wieder eine Schippe drauf. In dieser Phase tat sich besonders Lauryn Vogt mit 3 Körben hervor und in der 10. Spielminute stand es 18:13. Doch dann kam ein ganz schwaches zweites Viertel der Dragonladies. Vorne machte nur Caro Kley 5 von 7 Punkten, die auch mit 9 Rebounds diese Statistik heute anführte. Hinten fingen sich die Dragonladies einen Korb nach dem anderen. Sogar die erste Hilfe stellte ein Problem für das noch sehr junge Dragonsteam dar, sodass die Trainer Martin Otto und Michael Löhr gezwungen waren, auf Zone umzustellen. So ging es dann mit 25:30 in die Halbzeitpause. Bis zur 25. Spielminute blieb der Abstand, doch dann trafen Dragonladies 4 Minuten keinen Korb und kassierten bis zur 29. Spielminute einen 10:0 Lauf zum 48:31. Das sollte der größte Abstand bleiben. Die angeschlagene Esther Kaltwasser wurde erstmalig in der 29. Spielminute eingesetzt und brachte dann bis zur 31. Spielminute das Dragonsteam mit 6 Punkten fast im Alleingang auf 39:50 ran. In der 36. Spielminute wurde der Abstand sogar auf 6 Punkte reduziert und es stand 51:56. Zu diesem Zeitpunkt war ein Sieg noch greifbar. 2 Minuten gelang es keinem Team einen Korb zu machen und mehrfach trafen die junge Spielerinnen der Dragonladies im Angriff falsche Entscheidungen. In der 38. Spielminute scorte dann Hagen mit 4 Punkten und das Spiel war entschieden.

„Heute haben wir das Spiel in der Verteidigung verloren. Wir haben in der abgelaufenen Trainingswoche viel an den Rotationsprinzipien gearbeitet, doch im Spiel waren viele junge Spielerinnen in der Verteidigung leider überfordert. Wir werden daran arbeiten und verbessert wiederkommen“, so Head Coach Martin Otto. „In voller Besetzung können wir auf einem anderen Level spielen“, sind sich beide Coaches sicher. Positiv war, dass das Team sich nie aufgegeben hat und gekämpft hat. So auch Alina Dohr, die sich 8 Rebounds erarbeitet hat.

Punkte: Happel (11 Punkte 1 Dreier), Carstens (0), Gontsarova (6), Flottmann (2), Vogt (15/2), Kaltwasser (8/1), Brückner (4), Kley (5/9 Rebounds), Dohr (0/8 Rebounds), Karabatova (2)