Dragons Rhöndorf – 2.Basketball-Bundesliga/ProB | Mit Herz und Hustle zum Erfolg – Dragons landen wichtigen Erfolg vor den Playdowns

Mit Herz und Hustle zum Erfolg – Dragons landen wichtigen Erfolg vor den Playdowns

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Dragons Rhöndorf vs. TG s.Oliver Würzburg 73:61 (12:14/23:9/21:23/17:15)

Vor 503 Zuschauern im DragonDome am Menzenberg sendeten die Dragons Rhöndorf ein wichtiges Lebenszeichen an die Konkurrenz vor dem bald kommenden Beginn der Abstiegsrunde der ProB Süd. Angetrieben von Kwan Waller sicherten sich die Drachen einen verdienten Heimsieg und verkürzen den tabellarischen Rückstand auf Würzburg auf drei Siege.


Gegen die von Eric Detlev trainierten Unterfranken musste Drachen-Trainer Thomas Adelt auf Anish Sharda und Philipp Gruber verzichten, die beide aufgrund von Blessuren und Erkältung nicht zur Verfügung standen. Mit dem Rücken an der Wand ob der sportlichen Situation starteten die Hausherren nervös aber engagiert in das Spiel und konnten sich nach einem erfolgreichen Wurf von Downtown durch Yannick Kneesch die erste kleine Führung des Abends erarbeiten (8:4). Schrittfehler auf beiden Seiten sorgten neben der reinen Nervösität für ein zähes Spiel und einen überschaubaren Spielstand von 12:14 nach den ersten 10 Minuten. Jetzt hieß es den Kampf annehmen und angetrieben von Kwan Waller wollten die Drachen nun ein erstes Statement setzen und eroberten sich mit einem 8:0-Lauf die Führung wieder zurück (20:14). Immer wieder waren es vor allem die Aktionen von US-Boy Waller der mit aufopferungsvoller Defense und guten Aktionen in der Offense die Drachen in Front hielt und bis zur Halbzeitpause bereits 14 Zähler für sich verbuchen konnte. Doch auch andere Akteure wie Yannick Kneesch und Joe Koschade im orangen Drachen-Dress sorgten für wichtige Entlastung in dieser Phase des Spiels und waren hauptverantwortlich für eine zwischenzeitliche 31:21-Führung, die in ihrer Höhe bis zum Pausentee sogar noch ausgebaut werden konnte (35:23).

Für den passenden Start unter dem lautstarken Applaus der tapferen Fans sorgte Capitano Koschade mit einem sicheren Wurf von Downtown, den Julian Albus auf der Gegenseite prompt via Korbleger beantwortete. War es in der ersten Halbzeit vor allem Kwan Waller, der die Drachen trug, so übernahm nun Zygimantas Riauka im Lowpost und kratzte bereits nach dem dritten Viertel mit 13 Punkten und 9 Rebounds an seinem fast schon obligatorischen „Double Double“. Zwar setzten die Mannen von Eric Detlev immer wieder kleine Nadelstiche, doch die Drachen konnten mit 56:46 eine immer noch beruhigende Führung mit in die finalen 10 Minuten nehmen. Jetzt wartete die schwierigste Mission des Spiel, nämlich das bislang Erreichte auch ins Ziel zu bringen und mit weiter verkürzenden Würzburgern sah sich Thomas Adelt früh im vierten Viertel zu einer Auszeit gezwungen (58:50). Beiden Teams war nun anzumerken, wie viel vor dem Start der Playdowns auf dem Spiel steht, doch trotz großer Anstrengungen gelang es dem Team des ehemaligen Drachen-Trainers Detlev nicht mehr entscheidend zu verkürzen. Mit Herz, Hustle und dem nötigen Quäntchen Glück brachten die Hausherren den Sieg über die Ziellinie.

Mit dem 73:61-Sieg auf der Habenseite gehen die Dragons Rhöndorf mit einem Rückstand von drei Siegen auf Würzburg in die in zwei Wochen beginnenden Playdowns. Dabei treten die Drachen erst auswärts an, ehe es in rund drei Wochen zum ersten Heimspiel der Abstiegsrunde im DragonDome kommt.

Thomas Adelt (Headcoach Dragons Rhöndorf): „Das war ein hartes Stück Arbeit, bei dem wir uns den Sieg verdient haben. Heute haben wir die nötigen Hustle-Plays gezeigt und uns damit immer wieder selbst belohnt. Der Erfolg ist wichtig für den Kopf, aber wir müssen nun immer weiter konzentriert weiter arbeiten und von Spiel zu Spiel denken. Wir stehen noch immer vor einer Herkules-Aufgabe, aber wir haben gezeigt, dass wir noch leben!“

Eric Detlev (Headcoach TG s.Oliver Würzburg): „Glückwunsch an Thomas und die Dragons! Wir haben uns vor allem selbst das Leben schwer gemacht und die Dragons damit gestärkt. Besonders unsere unnötigen Ballverluste ärgern mich besonders. Der noch vorhandene Vorsprung darf uns nicht täuschen! Die Playdowns werden für alle Teams noch eine harte Nummer und es muss unser Ziel sein mit perfekter Bilanz unsere Teilnahme an der ProB nächstes Jahr zu verdienen.“

Rhöndorf: Otshumbe (0), Möller (0), Meister (2), Koschade (9/1-3er), Riauka (19, 14 Rebounds), Falkenstein (0), Kneesch (11/2), Jasinski (2), Dia (2), Waller (28, 6 Rebounds, 7 Steals)

Würzburg: Buck (8/2-3er), Böhmer (0), Stechmann (6/1), Hadenfeldt (12/2), Eisenberger (9), Leonhardt (4), Albus (8/2), Javernik (0), Weitzel (10), Fischer (4)