Dragons Rhöndorf – feuer.und.flamme | NBBL: Comeback bleibt unbelohnt

NBBL: Comeback bleibt unbelohnt

Team Bonn/Rhöndorf gegen RheinStars Köln – 69:77 (21:25, 17:16, 16:13, 15:23)

Im ewig jungen Rhein-Derby zwischen den RheinStars Köln und dem Team Bonn/Rhöndorf musste die Mannschaft um Headcoach Philipp Stachula am Sonntag eine empfindliche Niederlage einstecken. Vor gut gefüllten Tribünen im DragonDome am Menzenberg unterlag das Kooperationsteam dem Kölner Rivalen 69:77. Noah Völzgen stand erstmals nach Verletzungspause wieder auf dem Parkett.


Zum Ärger ihres Coaching-Duos Stachula/Thomas verschliefen die NBBL-Youngster des Team Bonn/Rhöndorf bereits in den Anfangsminuten wichtige Momente in der Transition-Defense und brachten die Gäste nach gutem Start somit ins Spiel. Immer wieder konnten die RheinStars nahezu unbedrängt ihre Fastbreaks ausspielen, aber durch die gute Moral der Bonn/Rhöndorfer nur eine knappe Führung mit in die Halbzeit nehmen (38:41).

Nach der Pause waren die Kölner wesentlich wacher und konnten sich zwischenzeitlich sogar zweistellig absetzen, was jedoch noch nicht die Vorentscheidung war. Angetrieben von Simonas Lukosius (23 Punkte) und Point Guard Müslim Özmeral (13 Punkte) kämpfte sich die Mannschaft von Trainer Stachula zurück in die Partie und konnte zum Ende des dritten Viertels ausgleichen (54:54).
Die Aufholjagd hatte jedoch merklich Kraft gekostet, was die Korbjäger vom Dom zu nutzen wussten. Schnelle Transition und uneigennütziges Spiel sorgte bereits einige Minuten vor dem Ende der Partie für die Vorentscheidung und einen letztlich verdienten Erfolg der RheinStars Köln am Bad Honnefer Menzenberg.

Vor allem an den Brettern unterlag das Team Bonn/Rhöndorf an diesem Nachmittag deutlich und verlor das Rebound-Duell mit 30 zu 43. Auch in Sachen Assists hatten die Gäste deutlich die Nase vorn und brachten mehr als das Doppelte an direkten Korbvorlagen auf den Statistikbogen als das Team Bonn/Rhöndorf (10:22 Assists).

Philipp Stachula (Headcoach NBBL Team Bonn/Rhöndorf): „Insgesamt können wir mit dem Spiel nicht zufrieden sein. Wir haben zu viele Optionen am Korb liegen gelassen. Wir hatten viele gute Abschlüsse, die wir nicht konsequent genug abgeschlossen haben. Außerdem haben uns die Kölner Offensiv-Rebounds und zu leicht zugelassene Punkte Probleme bereitet. Bis zum Ende der Hauptrunde müssen wir uns diesen Punkten steigern, damit wir gut vorbereitet für die Playdowns sind.“

Punkteverteilung: Lukosius (23 Punkte / 4 Dreier), Özmeral (13), Danes (12), Straub (6), Völzgen (6), Schneider (2), von Seckendorff (2), Wiegard, Neuenhofer, Müller (DNP), Garcia Petershof (DNP), Fresen (DNP)