Dragons starten mit einem Sieg ins neue Jahr!
Dragons Rhöndorf vs. TSK 49ers: 77:91 (11:21, 23:21, 29:22, 14:27)
Die Dragons wackelten gegen Stahnsdorf wieder, fielen diesmal jedoch nicht. Rhöndorf blieb in der Schlussphase cool und zwang die TSK 49ers mit 77:91 (34:42) in die Knie. Damit gelingt den Rheinländern nicht nur die Revanche für die Hinspielniederlage sondern sie sichern sich den direkten Vergleich mit den Brandenburgern, der vielleicht noch einmal wichtig wird. Noch wertvoller ist wohl die Erkenntnis, dass sie auch ohne ihren Starting Point Guard Jorge Mejias gewinnen können.
Der spanische Playmaker musste aufgrund einer Fingerverletzung pausieren. Vorab gesagt, Dusan Ilic (16 Pkt./8 As.) vertrat Jorge Mejias hervorragend und Rémi Völkers sorgte für wichtige Entlastung. Wie sich überhaupt die gesamte junge Rhöndorfer Garde am Sonntagnachmittag Bestnoten verdiente. Es dauerte allerdings fünf Minuten, bis die Dragons im Spiel ankamen. Die Hausherren kamen deutlich besser aus den Startblöcken und gingen nach 120 Sekunden mit 7:2 in Führung. Dann baute die Rhöndorfer-Offensive erstmals richtig Druck auf und legte einen 9:0-Lauf hin. Den Versuch von Stahnsdorf, die Dragons mit einer Zonenverteidigung zu stoppen, beantwortete Tom Viehöfer mit drei schnellen Dreiern, die Gäste zogen zweistellig davon (13“/15:26). Zwischenzeitlich wurde die TSK-Defensive ordentlich durchgeschüttelt und die Drachen legten 17 Punkte vor (16“/20:37). Die letzten drei Minuten vor der Halbzeitpause hatten dann wieder die Brandenburger mehr vom Spiel, konnten den Rebound ausgeglichener gestalten und verkürzten den Rückstand auf acht Punkte (34:42).
Nach dem Seitenwechsel war plötzlich Stahnsdorf am Drücker, Carl Thure Peters und Jenö Pildner warfen ihr Team bis auf zwei Punkte heran (23“/42:44). Es folgten Minuten, in denen beide Mannschaften mit offenem Visier zu Sache gingen. Es war spielerisch die schwächste Phase der Dragons, die Stahnsdorf durch den auffällig spielenden Jenö Pildner in der 32. Minute zur 68:66-Führung nutzte. Die Dragons reagierten aber cool, suchten geduldig ihre Chancen und schlugen zurück: Korbleger Duje Dujmovic, Dreier Tom Viehöfer, Dreier Duje Dujmovic und die Führung wechselte wieder zurück zu Rhöndorf (33“/68:74). Den knappen Vorsprung verteidigen die Dragons bis in die Schlussphase und setzten dann den entscheidenden Punch. Zunächst drehte Juhwan Harris-Dyson (8 Pkt.) kurz auf, ehe Dusan Ilic per Dreier die Differenz wieder zweistellig machte (72:85), gleichbedeutend mit der Entscheidung zwei Minuten vor dem Ende.
Noch erwähnenswert ist, dass die Vorgaben von Coach Max Becker hervorragend umgesetzt wurden. So wurde Leonard Hampel zumindest als Scorer vollständig aus dem Spiel genommen und lediglich Jenö Pildner (17 Pkt.), Carl Thure Peters (11 Pkt.) sowie Lukas Wagner (16 Pkt.) zweistellige Scores gestattet. Zudem wurden die Bretter eindeutig beherrscht, was das Rebound-Verhältnis von 59:44 belegt. Hier gebührt Juhwan Harris-Dyson (10 Reb.) und Benjamin Sadikovic (15 Reb.) ein Sonderlob, letzterer legte mit 13 Punkten auch noch ein bemerkenswertes Double-Double auf. Unterm Strich ist der Erfolg allerdings das Resultat einer beeindruckenden Vorstellung der jungen Rhöndorfer Garde!
Mit dem zweiten Erfolg in Folge rücken die Dragons wieder auf einen Playoff-Platz vor. Den gilt es am nächsten Wochenende (10.01.) bei den Iserlohn Kangaroos zu verteidigen.
Max Becker (Headcoach Dragons Rhöndorf): „Wir haben heute einen super wichtigen Schritt gemacht: Den Auswärtssieg geholt, den direkten Vergleich gleich mit und das erste Mal zwei Spiele in Serie gewonnen. Den Grundstein dafür hat unser über weite Strecken gut umgesetzter Game-Plan, inklusive gewonnenen Rebound-Duell gelegt. Offensiv haben wir sowohl gegen Zonen- als auch Mann-Mann-Verteidigung Lösungen gefunden. Schwächephasen wie im dritten Viertel gehören dazu, auch da haben wir uns souverän befreit. Sechs unserer Jungs heute waren U19-Spieler, wie selbstbewusst und selbstverständlich sie in einem so wichtigen Spiel aufgetreten sind, macht mich stolz und bestätigt unseren Weg.“
Dragons Rhöndorf: Schmid (3 Pkt./1-3er), Harris-Dyson (8/10 Reb.), Dujmovic (17/2-3er/7 Reb.), Völkers (4), Ilic (16/2-3er/8 As.), Viehöfer (12/4-3er), Reinhart (13/1), Diallo (5/1), Böning, Sadikovic (13/15 Reb.)
TSK 49ers: Peters (11 Pkt./3-3er/6 Reb.), Carstens, Wagner (16/2), Hildebrandt (6/9 Reb.), Schmidt (4), Briesemeister, Bertsch, Faatz (3), Pildner (17/3), Hampl, Lübken (2)
Dragons Rhöndorf / TSK 49ers: 2er 21/42 (50%) / 16/34 (47%), 3er 11/36 (31%) / 10/36 (28%), FG 32/78 (41%) / 26/70 (37%), FT 16/17 (94%) / 15/18 (83%), REB 47 / 42, ST 8 / 6, TO 14 / 13, BS 4 / 1, PF 20 / 22

