Mit viel Energie zum dritten Erfolg in Serie!
Dragons Rhöndorf vs. Rasta Vechta II: 76:70
(22:21, 23:8, 14:16, 17:25)
Rhöndorf bezwingt Rasta Vechta II mit 77:70 (45:29). Es war unterm Strich keine Begegnung für Basketball-Ästheten, die zweite Halbzeit ließ aus Sicht der rund 650 Fans einiges zu wünschen übrig. Was aber am Ende zählte war der Sieg und der wurde mehr oder weniger sicher eingefahren. Damit haben die Dragons ihre Pflicht erledigt und müssen nun die Ergebnisse der Konkurrenz abwarten. Ob die Rheinländer den Klassenerhalt vorzeitig gesichert haben, steht erst am Sonntagnachmittag fest.
Wie sich im Laufe der Trainingswoche bereits abgezeichnet hatte, wurden Juhwan Harris-Dyson und David Böning nicht mehr rechtzeitig fit und mussten folglich aussetzen. Der Ausfall des amerikanischen Forwards machte sich in den Anfangsminuten deutlich bemerkbar. Er fehlte in der Defensive, was der bullige Aula Maarufu Sumbry zu nutzen wusste. Jedenfalls legte Vechta einen Blitzstart hin und ging schnell in Führung (2“/8:2). Es dauerte eine Weile, bis Rhöndorf sich auf den Angriffswirbel der Niedersachsen eingestellt hatten. Ab Mitte des ersten Viertels bekamen die Hausherren die Gäste immer besser in den Griff und Rhöndorfs Offensiv-Aktionen wurden zwingender. Ab dem Zeitpunkt wurde es ein offener Schlagabtausch zweier Mannschaften auf Augenhöhe (10“/22:21).
In den zweiten zehn Minuten gaben die Dragons von Beginn an den Ton an. Rhöndorf legte zwar keine großen Serien hin, zog bis zur 38. Minute trotzdem erstmals zweistellig davon (40:29) und packte durch den bestens aufgelegten Duje Dujmovic bis zur Halbzeitpause noch fünf Punkte drauf (45:29). Der Vorsprung blieb im dritten Spielabschnitt konstant. Wobei beide Teams mit erfolgreichen Korbabschlüssen geizten und sich mehr mit technischen Fehlern zu überbieten versuchten. So gingen die Gastgeber mit einer relativ komfortablen 59:45-Führung ins Abschlussviertel.
Dann machte es Rhöndorf selbst noch einmal spannend. Die Hausherren ließen die Zügel in der Defensive plötzlich schleifen und luden die Niedersachsen zu einfachen Korbchancen ein, die sie dankbar nutzten. Auf der anderen Seite häuften sich die Flüchtigkeitsfehler. Nach nur drei Minuten war die Führung der Dragons bis auf sieben Punkte geschmolzen (61:54). Richtig zittern mussten die Fans jedoch nicht mehr. Denn Vechta fehlten die Mittel, um den Vorsprung noch weiter zu verkürzen. Dafür fiel bei den Rastafaris der Distanzwurf nicht oft genug, zudem beherrschten die Drachen die Bretter eindeutig. Am Ende griffen sie 51 Rebounds und damit 13 mehr als die Gäste ab. Herr der Ringe war Benjamin Sadikovic (16 Pkt.) mit sagenhaften 18 Rebounds! Zudem kreierten die Dragons mit 56 Abschlüssen 18 mehr als Vechta aus dem Zweierbereich und waren 9 Prozent treffsicherer (48% Rhöndorf/39% Vechta). So konnte Rhöndorf die mäßige Dreierquote von 24 Prozent verkraften.
Topscorer der Begegnung wurde Duje Dujmovic, der 20 Punkte einklinkte und zudem noch sieben Rebounds einsammelte. Ebenfalls ein bemerkenswertes Score steuerte Kenan Reinhart (16 Pkt./6 Reb.) zum Erfolg bei. Einmal mehr die Konstanz in Person war Jorge Mejias mit 13 Punkten und neun Assists. Bei den Gästen punkteten Roy Krupnikas (17 Pkt.), Aula Maarufu Sumbry (14 Pkt.) und Epke Kruthaup (13 Pkt.) am besten.
Max Becker (Headcoach Dragons Rhöndorf): „Wir haben es mit einer Energieleistung geschafft, die Ausfälle zu kompensieren und konnten zum ersten Mal in der Saison einen dritten Sieg in Serie feiern. Der Erfolg war heute wichtiger, als die Art und Weise, wie dieser zustande kam. Auf eine starke erste, haben wir eine unkonzentrierte zweite Halbzeit folgen lassen. Das Spiel am Ende aber trotzdem durch unsere Überlegenheit beim Rebound für uns entscheiden können. Wir haben unseren Job für diese Woche erledigt und konzentrieren uns nun voll auf die letzten beiden Spiele, um den Klassenerhalt schnellstmöglich klarzumachen und dann befreit nach oben schauen zu können.“
Dragons Rhöndorf: Schmid, Dujmovic (20 Pkt.), Ilic (7), Scepanovic, Reinhart (16/2-3er/6 Reb.), Diallo (4/3), Mejias (13/9 As.), Sadikovic (16/18 Reb.), Pettenó, Idbihi
Rasta Vechta: Sumbry (14 Pkt./1-3er), Kruthaup (13/2), Gutersohn, Hellmann, Dresing (6), Grüß (9/1), Chojnacki, Ehioghae (4), Krupnikas (17/3), Volf (3/1), Lungelu (4/8 Reb.)
Dragons Rhöndorf / Rast Vechta: 2er 27/56 (48%) / 15/38 (39%), 3er 4/17 (24%) / 8/26 (31%), FG 31/73 (42%) / 23/64 (36%), FT 10/14 (71%) / 16/19 (84%), REB 51 / 38, ST 9 / 7, TO 15 / 15, BS 3 / 3, PF 18 / 18

