Playoff Preview ProB Nord: Viel Firepower bis in den hohen Norden

Es sind für alle Clubs der ProB Süd die großen Unbekannten: Die Clubs der ProB Nord! Pünktlich zum baldigen Start der Playoffs wirft Presseabteilung der Dragons einen Blick auf die Playoff-Teams der Nord-Staffel, stellt die wichtigsten Protagonisten der Teams vor und bewertet die Chancen der Nord-Konkurrenten. 


  • Name: Artland Dragons
  • Arena: Artland Arena (Zuschauerkapazität: 3000)
  • Bilanz: 16-6
  • Der Coach: Florian Hartenstein (seit 2017)
  • Der MVP: Auch die Drachen aus dem Artland setzen bei ihren US-Boys auf ProB-Erfahrung und lotsten vor der Saison Shooting Guard Pierre Darrell Bland aus Bernau gen Quakenbrück. Auch beim ehemaligen Erstligisten und Pokalsieger konnte der 25 Jährige auf Anhieb eine sportliche Führungsrolle übernehmen und ist mit seinen 15,5 Punkten und 7,2 Assists Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Artländer.
  • German Hoops: Augen auf, der Scharfschütze ist in der Halle! Seit Jahren schon gilt Small Forward Maximilian Rockmann als einer der besten Werfer unterhalb der BBL und stellt seit 2017 seine sichere Klinke im Trikot der Artland Dragons unter Beweis. Ausgestattet mit massig ProA-Erfahrung durch seine Zeiten in Hamburg, Heidelberg und Kirchheim ist der 29 Jahre alte Rockmann zudem ein waschechter Routinier und mit seinen 14,8 Punkten auch ein sportlich wichtiger Faktor auf dem Feld.
  • Der Pressesprecher meint: Allein aufgrund ihres Umfelds gelten die Artland Dragons auch in diesem Jahr als einer der Top-Favoriten auf einen tiefen Playoff-Run und einen möglichen Aufstieg in die ProA. Mit der schmucken Artland Arena und dem eigenen Trainings-Zentrum können die anderen Drachen ein sportliches Umfeld auf Top-Niveau vorweisen und können zudem auf eine exzellente Jugendarbeit in der JBBL und NBBL bauen. Über 2000 Zuschauer bei den Heimspielen beweisen zudem, dass das Basketball-Feuer im Artland auch nach dem freiwilligen Rückzug aus der BBL in die ProB noch brennt. Sollte die sportliche Qualifikation gelingen, dürfte ein Sprung in die ProA mit dieser Basis realisierbar sein. Das sportlich schwierige Duell gegen die Bayer Giants Leverkusen dürfte bereits einen ersten Aufschluss darüber geben, wie weit es in diesem Jahr für die anderen Drachen gehen kann.

  • Name: FC Schalke 04 Basketball
  • Arena: Halle an der Mühlbachstraße (Zuschauerkapazität: 1112)
  • Bilanz: 16-6
  • Der Coach: Raphael Wilder (seit 2014)
  • Der MVP: US-Boy Courtney Allen Belger kennt sich aus in den Sporthallen der Republik und war bereits in der vergangenen Saison einer der Erfolgsgaranten für den Playoff-Einzug der Königsblauen. Auch in dieser Spielzeit überzeugt der 28 Jahre alte Spielmacher mit seinem kompletten Basketball-Paket und zählt mit 17,6 Punkten, 4,4 Assists und 5,1 Rebounds zu den legitimen MVP-Anwärtern der gesamten Liga.
  • German Hoops: Nach einem Jahr in der ProB Süd ist Shawn Tyrell Gulley wieder zurück im Norden und sorgt für einiges an Betrieb unter den Körben. 15,4 Punkte und 7,3 Rebounds stehen für den Forward allabendlich zu Buche, der in der vergangenen Saison im Trikot der Licher BasketBären auch am Menzenberg für das ein oder andere Highlight sorgte. Insgesamt 6 „Double-Doubles“ konnte der 24 Jährige schon hinter seinem Namen vermerkt wissen und zählt statistisch gesehen zu den effektivsten deutschen Korbjägern der gesamten ProB.
  • Der Pressesprecher meint: Die Basketballer aus dem Herzen des Ruhrgebiets haben sich mit einer starken Saison in die Riege der Meisterschafts-Anwärter befördert. Vor allem das US-Quartett um Courtney Belger, Patrick Carney, Corcontae DeBerry und Randall Slawson verspricht einen konstanten Output an Punkten und müsste im Zweifelsfall schon im Alleingang dafür sorgen, dass zumindest die erste Runde gegen die Titans aus Dresden ohne Probleme überstanden wird. Ob der Traum von der ProA am Ende realisiert werden kann hängt neben der sportlichen Qualifikation auch vom Umfeld ab, denn eine ProA taugliche Spielstätte fehlt noch. Diese im finanziell nicht gerad auf Rosen gebetteten Ruhrgebiet zu finden ist die wahre Herkulesaufgabe für die zukünftige Entwicklung der Schalker Basketballer.

  • Name: ROSTOCK SEAWOLVES
  • Arena: StadtHalle Rostock (Zuschauerkapazität: 4500)
  • Bilanz: 14-8
  • Der Coach: Ralf Rehberger (seit 2016)
  • Der MVP: Mit Brandon Lockhart angelten sich die Seewölfe einen der besten Spielermacher der vergangenen ProB-Saison. Im Trikot der Baskets aus Elchingen überzeugte der 1,85 Meter große Aufbauspieler als variabler Spielmacher, der seine Rolle vor allem als klassischer Spielgestalter versteht. Auch bei den ambitionierten Korbjägern aus der Hansestadt gibt der US-Boy den Taktgeber und legt mit 13,7 Punkten und 4,9 Assists sehr solide, aber bisweilen auch unauffällige Zahlen auf. Die gute Bilanz seines Teams gibt der Spielweise des smarten US-Boys recht und dürfte Lockhart auf den Scouting-Reports der gegnerischen Coaches mehr als eine Randnotiz bescheren.
  • German Hoops: Mit Bill Borekambi ist nicht etwa ein US-Amerikaner bester Punktesammler im Ensemble von Coach Rehberger, sondern ein Power Forward aus good old Germany. Nach zwei Jahren in südlicheren Gefilden im Trikot von Nürnberg und Karlsruhe ist der ehemalige Spieler der Cuxhaven BasCats zurück im hohen Norden und sorgt für stabile Verhältnisse unter den Korbanlagen der Rostocker StadtHalle. 14,0 Punkte und 6,0 Rebounds sind ein mehr als solider Arbeitsnachweis, vor allem wenn man mit einbezieht, dass der 1,98 Meter große Forward allabendlich nur rund 21 Minuten auf dem Parkett steht.
  • Der Pressesprecher meint: Die ROSTOCK SEAWOLVES sind sicherlich eines der spannendsten Projekte innerhalb der ProB und haben seit ihrem Aufstieg auf und neben dem Feld eine stetige Entwicklung hingelegt. Der Umzug in die StadtHalle hat den Basketball-Boom innerhalb der Hansestadt nochmals befeuert und bietet eine große Chance Basketball als zweite Sportart neben König Fußball zu etablieren. Entsprechend muss die ProA das nächste Ziel der Seewölfe sein, um wirtschaftlich den nächsten Schritt einzuleiten und so lange die Konkurrenz des FC Hansa Rostock weiterhin in der 3. Liga verbleibt, dürften erfolgreiche Basketballer auch für potentielle Sponsoren eine reizvolle Alternative sein. Sportlich bringen die Seewölfe viel mit, um tief in die Playoffs vorzustoßen. Für einen Ritt bis ins Finale muss jedoch alles passen!

  • Name: VfL SparkassenStars Bochum
  • Arena: Rundsporthalle Bochum (Zuschauerkapazität: 990)
  • Bilanz: 13-9
  • Der Coach: Gary Johnson (seit 2017)
  • Der MVP: Seit er im Sommer 2016 den Bad Honnefer Menzenberg verließ hat Forward Alexander Angerer eine steile sportliche Entwicklung hingelegt, die in der Form nicht zu erwarten war. Bereits im Drachen-Jersey und bei Einsätzen in den Bonn/Rhöndorfer Kooperationsmannschaften ließ der heute 21 Jährige seine athletischen Fähigkeiten mehr als einmal aufblitzen. Mit dem gewissen Plus an Muskelmasse ist der 2,03 Meter große Forward nun zu einer wahren Macht im Lowpost gereift und führt seine Mannschaft mit durchschnittlich 14,9 Punkten pro Spiel an, was in einer statistisch von US-Amerikanern dominierten Liga mehr als eine Randnotiz wert sein sollte.
  • German Hoops: Mit Ryan Howard kann Coach Johnson auf einen weiteren ehemaligen Drachen-Akteur in seinen Reihen bauen, der nach seiner Einbürgerung zudem keinen Ausländer-Spot im Team der SparkassenStars mehr besetzt. Auch mit mittlerweile 33 Jahren hat der variable Forward nichts von seinem fundierten Basketball-Skill-Set eingebüßt und gehört auch in seiner mittlerweile 7. Saison im Bochumer Trikot mit 10,6 Punkten und 4,9 Rebounds zu den festen Leistungsträgern der Ruhrpott-Basketballer und dürfte ohne Zweifel als eine der Club-Legenden in die Annalen des Vereins eingehen.
  • Der Pressesprecher meint: Tief im Westen, wo die Sonne verstaubt…Ach ja, der Herbert! Die Korbjäger mit dem etwas sperrigen Namen aus der Grönemeyer-Stadt können auf eine mehr als solide Saison zurückblicken und sind mit ihrem gut besetzten Kader für jeden Süd-Kontrahenten ein unbequemer Gegner. Wie weit der Weg in den Playoffs gehen kann hängt vor allem davon ab, ob die beiden US-Boys Davon Roberts und Jarvis Davis in den entscheidenden Spielen punktetechnisch noch etwas drauf packen können. Ähnlich wie bei den Kollegen aus Gelsenkirchen hindert eine adäquate Spielstätte die Korbjäger des VfL daran nach höherem zu streben und dürfte selbst bei einer sportlichen Qualifikation zu einem Verbleib in der ProB führen. Sollten die Bochumer auf voll besetzte SKYLINERS aus Frankfurt treffen, könnten sie jedoch einer der ersten Favoriten sein, die im Achtelfinale bereits die Segel streichen müssen.

  • Name: LOK BERNAU
  • Arena: Erich-Wünsch-Halle (Zuschauerkapazität: 960)
  • Bilanz: 13-9
  • Der Coach: Rene Schilling (seit 2012)
  • Der MVP: Er sieht ein bisschen aus wie der Handwerker von neben an, doch wenn er unter den Körben zu Werke geht, sorgt Dexter John Werner regelmäßig für Stirnrunzeln bei seinen Gegenspielern. Überraschend schnell gelang es dem 1,96 Meter großen Forward in der ProB Fuß zu fassen, nachdem er zuvor erfolgreich das Programm der North Dakota State University durchlaufen hatte. Auch wenn 14,7 Punkte und 7,8 Rebounds nicht gerade nach einer MVP-Trophäe schreien, so braucht der 23 Jährige doch gerade einmal 25 Minuten um diese Zahlen aufzulegen und kann dank seiner effektiven Spielweise 55,8% seiner Würfe im gegnerischen Korb unterbringen.
  • German Hoops: Hat jemand nach Erfahrung und Routine gerufen? Moment, da hätten wir was! Mit 9 Jahren als Leistungsträger in der Beletage des deutschen Basketballs auf dem Buckel gibt Robert Kulawick seit 2016 den Leitwolf bei den Basketballern aus dem Landkreis Barnim. Für den gebürtigen Berliner schließt sich damit ein Kreis, der 2004 im gemeinsamen Programm von Alba Berlin und dem TuS Lichterfelde begann und ihn nun nach Berlin zurück führte. Auch mit mittlerweile 32 Lenzen auf dem Tacho hat der Shooting Guard mit dem markanten Haar-Zopf nicht von seiner Zielsicherheit eingebüßt und zählt auch 2017/2018 mit 12,7 Punkten und 6,1 Rebounds zu den effektiveren einheimischen Korbjägern der gesamten ProB.
  • Der Pressesprecher meint: Die Lokomotive rollt und rollt. Nach der fulminanten Rückkehr in die ProB 2016/2017 konnte der Basketball-Zug aus dem Berliner Umland auch in dieser Spielzeit die Weichen wieder frühzeitig auf Postseason stellen. Alles was nun folgt ist für den Kooperationspartner von Alba Berlin ein Bonus, den man einfahren kann, aber nicht muss. Eine weitere ProB-Saison ist gesichert und aktuelle Talente wie Bennet Hundt, Robert Glöckner und Ferdinand Zylka zeigen, dass die ProB zur Entwicklung des Nachwuchs eine gute Basis ist. Die nächste Generation an hoffnungsvollen Korbjägern aus der Basketball-Metropole Berlin steht bereits in den Startlöchern und sorgt für gute Zukunftsaussichten für die kommenden Jahre.

  • Name: MTV Herzöge Wolfenbüttel
  • Arena: Lindenhalle (Zuschauerkapazität: 691)
  • Bilanz: 13-9
  • Der Coach: Steven Esterkamp (seit 2017)
  • Der MVP: Demetrius Ward hat bei den Herzögen vermutlich schon so ziemlich alles bis auf den Job als Hausmeister gemacht. Mit der Ankunft von Steven Esterkamp als neuer Headcoach konnte sich der sympathische US-Boy jedoch wieder ganz auf seine Spezialitäten auf dem Feld konzentrieren, nachdem er zuvor in Doppelfunktion als Trainer und Spieler in Lohn und Brot stand. Bereits seit 2012 schnürt der 1,88 Meter große Guard seine Sneaker für die traditionsreichen Niedersachsen und ist über die Stadtgrenzen hinaus Botschafter und Gesicht der Herzöge. Auch auf dem Feld wissen die Verantwortlichen, was sie an ihrem Leader haben, denn mit 17,2 Punkten, 6,5 Rebounds und 4,7 Assists gehört der Absolvent der University of Michigan zum erweiterten Kreis der MVP-Kandidaten der ProB Nord.
  • German Hoops: Nach teils harten Lehrjahren in Würzburg war Aufbauspieler Constantin Ebert auf der Suche nach einer neuen Herausforderung und fand diese im gemeinsamen Programm der Basketball Löwen Braunschweig und der MTV Herzöge Wolfenbüttel. Während die Chancen auf der großen BBL-Bühne noch rar gesät sind, hat der 22 Jährige die ProB bereits erobert und kann mit 13,7 Punkten und 5,0 Assists mehr als solide Werte auffahren. Lediglich die 3,4 Ballverluste pro Spiel trüben noch etwas den Gesamteindruck, dürften aber noch zu sammelnden Erfahrung geschuldet sein.
  • Der Pressesprecher meint: Playoffs = Klassenerhalt! So einfach dürfte die Formel für die Herzöge aussehen. Mit Neu-Coach Esterkamp gelang es eine sorgenfreie Spielzeit aufs Parkett zu zaubern und so frühzeitig Planungssicherheit für eine weitere ProB-Saison herzustellen. Jetzt können die ehemaligen Konkurrenten Braunschweig und Wolfenbüttel ihre Kooperation weiter vorantreiben, um die guten Gegebenheiten der Traditions-Standorte zu nutzen. Mit Dennis Schröder hat der Braunschweiger Basketball einen Basketball-Star als prominenten Fürsprecher und auch die Herzöge dürften als ProB-Team auf längere Sicht von einem wieder stärker werdenden Zugpferd in der BBL profitieren. Doch trotz des Blickes in die Zukunft sind die Herzöge im Hier und Jetzt ein harter Brocken für unsere Dragons, vor allem wenn die Doppellizenz-Garde komplett antreten kann.

  • Name: Baskets Akademie Weser-Ems/OTB
  • Arena: OTB Sporthalle am Haarenufer (Zuschauerkapazität: 560)
  • Bilanz: 10-12
  • Der Coach: Artur Gacaev (seit 2016)
  • Der MVP: Schon lange sind Center der neueren Generation nicht mehr nur unter den Körben beheimatet, sondern sind facettenreiche Allzweck-Waffen im offensiven Gameplan ihrer Teams. So auch Marcel Keßen, der nach der Insolvenz von Phoenix Hagen in der vergangenen Spielzeit an die Hunte wechselte und seitdem seine Entwicklung im Oldenburger Basketball-Programm weiter vorantreibt. Als fest eingeplante sportliche Korsettstange gelang dem U20-Nationalspieler in diesem Jahr der endgültige ProB-Durchbruch und 15,2 Punkte, gepaart mit 8,8 Rebounds pro Spiel sind für den 21 Jährigen eine mehr als ordentliche Bewerbung für höhere sportliche Gefilde.
  • German Hoops: Es war bislang ein Karriereweg mit einigen Umwegen für Haris Hujic, den MVP der NBBL anno 2015. Sowohl in seiner sportlichen Heimat Hagen, wie auch in Nürnberg wollte der endgültige Sprung in den Männer-Basketball nicht gelingen. Da kam die Chance im mittlerweile Deutschland weit renommierten Programm der Donnervögel einen weiteren Anlauf zu nehmen genau richtig und wie es scheint, weiß der 1,93 Meter große Aufbauspieler die Möglichkeit zu nutzen. 13,4 Punkte und 3,4 Assists deuten das Potential des gerade einmal 20 Jahre alten Guards an und bei entsprechender weiterer Entwicklung dürfte der endgültige Sprung auf die große Bühne Basketball-Bundesliga nicht mehr lange auf sich warten lassen.
  • Der Pressesprecher meint: Die Donnervögel aus Oldenburg betreiben seit Jahren eine exzellente Ausbildungsarbeit und der vermutlich wichtigste Faktor innerhalb des Konstrukts ist das erfolgreiche ProB-Team. Spieler wie Dominic Lockhardt und Jan Niklas Wimberg haben in den vergangenen Jahren vorgemacht, wie über das ProB-Team der Sprung in die BBL gelingen kann und dürfen für die Generation 2018 getrost als Leitbilder dienen. Mit dem Einzug in die Playoffs konnte der sportliche Klassenerhalt frühzeitig eingetütet werden und alles was nun folgt ist ein gern genommener Bonus. Die ProB ist und bleibt die optimale sportliche Heimat für die Baskets Akademie, weshalb der ProB-Meister von 2014 schon mehrmals auf einen möglichen Aufstieg in die ProA verzichtete.

  • Name: Itzehoe Eagles
  • Arena: Sportzentrum am Lehmwohld (Zuschauerkapazität: 714)
  • Bilanz: 9-13
  • Der Coach: Pat Elzie (seit 2015)
  • Der MVP: Auch in Itzehoe spricht der MVP Englisch, jedoch mit britischem Akzent. Joshua Michael Wilcher hält in der ProB die englischen Farben hoch und zeigt, dass auch Jungs von der Insel mit dem orangefarbenen Leder umgehen können. Ausgestattet mit internationaler Erfahrung durch seine Engagements in Australien hat der lediglich 1,78 Meter große Aufbauspieler auf Anhieb seine Rolle als Leader angenommen und war mit 18,9 Punkten und 5,3 Assists einer der Hauptgaranten für den knappen Einzug in die Postseason 2018.
  • German Hoops: Einer der auch im Westen bekannteren Namen im bunten Ensemble der Eagles ist Flügelspieler Frederik Henningsen, der auch schon für die Korbjäger aus Schwelm und Paderborn seine Sportsocken hochzog. Seit 2016 sportlich in Itzehoe beheimatet zählt der 1,98 Meter große Shooting Guard zu den konstantesten Spielern mit der schwarz-rot-goldenen Fahne auf dem Jersey. Ausgestattet mit der nötigen Brise Kaltschnäuzigkeit und einen soliden Drive gen Korb kann der 29 Jährige allabendlich 14,4 Punkte für sich verbuchen und fliegt trotz dieser Zahlen meist unter dem Radar der geneigten Basketball-Beobachter.
  • Der Pressesprecher meint: Nachdem in der vergangenen Saison die Playdowns für den Klassenerhalt herhalten mussten können die Verantwortlichen rund um Trainer-Fuchs Pat Elzie nun bereits frühzeitig für eine weitere ProB-Saison planen. Allein diese Tatsache ist bereits beachtenswert, konnte man doch die sportlich eigentlich stärker eingeschätzte Konkurrenz aus Wedel und Essen hinter sich lassen und in die Playdowns schicken. Im Duell mit Elchingen sind die Mannen aus Schleswig-Holstein nun krasser Außenseiter und können befreit aufspielen. Die Saison war so oder so schon ein Erfolg!

Playoff-Spielplan der ProB:
Spiel 1  Achtelfinale: 10.03.2018, 19:00 Uhr Dragondome
Spiel 2 Achtelfinale: 18.03.2018, 17:00 Uhr Lindenhalle Wolfenbüttel
Spiel 3 Achtelfinale *: 20.03.2018, 19:30 Uhr Dragondome
Viertelfinale (Rahmen-Spielplan)
Spiel 1: 24.03.2018 bis 25.03.2018
Spiel 2: 29.03.2018 bis 31.03.2018
Spiel 3*: 07.04.2018 bis 08.04.2018
Halbfinale (Rahmen-Spielplan)
Spiel 1: 14.04.2018 bis 15.04.2018
Spiel 2: 21.04.2018 bis 22.04.2018
Spiel 3*: 28.04.2018 bis 29.04.2018
Finale
Spiel 1: 01.05.2018
Spiel 2: 05.05.2018
(*falls benötigt)
Info für Dauerkarten-Inhaber: Die bislang reservierten Plätze behalten auch in den Playoff-Heimspielen ihre Gültigkeit und werden nach dem Ende der Playoffs anhand der tatsächlich stattgefundenen Heimspiele in Rechnung gestellt. Davon ausgenommen ist das erste Heimspiel am 10.03.2018, welches im Rahmen der Aktion „Bad Honnef brennt.“ nicht berechnet wird. Partner-Tickets der Dragons behalten ebenfalls ihre Gültigkeit und werden nicht berechnet.