Dragons Rhöndorf – feuer.und.flamme | U14.1: In Aachen die Nerven bewahrt

U14.1: In Aachen die Nerven bewahrt

Brander TV Aachen – Dragons Rhöndorf 50-52 (12-15, 15-4, 6-19, 17-14)

Mit einem blauen Auge ist das Team der Rhöndorfer Dragons am Sonntagnachmittag gegen den Brander TV davon gekommen. Bei einem defensiv betonten Spiel behielt das Team von Coach Johannes Sünnen am Ende die Nerven und gewann knapp mit 52-50.

Beim Spitzenspiel des Tabellendritten aus Aachen gegen den Tabellenführer aus Rhöndorf kam es zum Aufeinandertreffen zwei alter Rivalen, die schon in der ein oder anderen Spielzeit zuvor bei Spitzenspielen aufeinander trafen. Mit zwölf Spielern auf Seiten der Rhöndorfer und acht Spielern auf Seiten von Aachen, lieferten sich beide Teams eine wahre Defensivschlacht, welche beim Stande von 1-1 nach drei Spielminuten schon früh zu erkennen war. Obwohl beide Teams den Ball schnell nach vorne brachten gelang es vor allem den Rhöndorfern nicht das Tempo zu bestimmen und Punkte in der Transition zu erzielen, wodurch es den Gästen schwer fiel ins Spiel zu kommen. Beim Stande von 15-12 für die Gäste aus Rhöndorf ging es in die erste Viertelpause.

Im zweiten Spielabschnitt sollte dann das Offensiv schwächste Viertel der Saison für die Dragons bevor stehen. Zwei Körbe aus dem Feld durch Jonathan Gonzalez und Danguole Pupkeviciute, also insgesamt vier Punkte, gelangen den Dragons im zweiten Viertel. Trotz einiger Schwächen im 1-1 konnten die Gastgeber ebenfalls nur 15 Punkte erzielen, wodurch es mit einem 19-27 zur Halbzeit (!) in die Pause ging.

Einer deutlichen Halbzeitansprache in der Kabine folgte eine entsprechende Reaktion auf dem Feld in den ersten Spielminuten. Mit einem 12-0 Lauf starteten die Dragons die zweite Halbzeit und wurde fortgeführt durch einen Dreier von Lasse Linden und Punkte von Justus Bersem, die dafür sorgten, dass die Rhöndorfer mit 36-29 in Führung gingen. Vor Beginn des letzten Viertels führten die Dragons mit 38-33.

Im letzten Viertel entwickelte sich zum wiederholten Male ein Nervenkrimi auf dem Spielfeld. So richtig konnten die Gäste nicht mehr ins Spiel finden, da die Gastgeber aus Aachen nun sehr tief standen und nahezu jede Penetration mit zwei Spielern stoppten, hinzu kam Wurfpech von außen und ein 45-50 Rückstand 90 Sekunde vor Spielende. In dieser Phase fassten sich Samuel Nellessen und Danguole Pupkeviciute ein Herz und glichen 20 Sekunden vor Ende aus. Die letzten und damit spielentscheidenden Punkte erzielten die Rhöndorfer nach einer Auszeit und Einwurf an der Baseline zum Endstand von 52-50.

Der Jubel und die Erleichterung waren dementsprechend groß und so geht es mit einem guten Gefühl für die u14.1 der Dragons zu den kommenden schweren Aufgaben. Das nächste Spiel ist bereits kommenden Sonntag um 14 Uhr in der Halle des Siebengebirgsgymnasiums.

Es spielten: Tim Ulrich (5/1), Danguole Pupkeviciute (7), Thielo Viehöfer (6), Leo Braukmann (4), Flo Deykowski (2), Anton Heinen, Lasse Linden (8/1), Janne Klinzmann (2), Adrian Polaczek, Jonathan Gonzalez (2), Justus Bersem (10) und Samuel Nellessen (6). FW: 8/15