Dragons Rhöndorf – feuer.und.flamme | Gezeiten Haus Cup Day One: Bonn und Würzburg sorgen für Neuauflage des letztjährigen Endspiels

Gezeiten Haus Cup Day One: Bonn und Würzburg sorgen für Neuauflage des letztjährigen Endspiels

Dragons Rhöndorf vs. Telekom Baskets Bonn 48:103 (18:16/14:21/11:31/5:35)

Bei sommerlichen Temperaturen vor und im DragonDome kamen beide Teams im prestigeträchtigen Kooperations-Derby binnen weniger Sekunden auf Betriebstemperatur und sehr zur Freude ihrer Fans zeigten sich die Drachen in den ersten Minuten absolut auf Augenhöhe mit dem Kooperationspartner vom Hardtberg. Vor allem US-Boy Curtis Hollis verlangte Edel-Verteidiger Yorman Polas Bartolo alles ab und sorgte gemeinsam mit Marek Mboya Kotieno für die erste Drachen-Führung nach sechs gespielten Minuten, die auch zum Ende des ersten Viertels noch Bestand haben sollte (18:16). Mit knackiger Defense starteten die Mannen vom Hardtberg in den zweiten Spielabschnitt, wo Neuzugang Trey McKinney-Jones an beiden Seiten des Feldes für Akzente und Highlights sorgte und maßgeblich für einen zwischenzeitlichen 9:0-Lauf der Baskets verantwortlich war. Wer jedoch glaubte, dass der Favorit aus der Bundesstadt sich nun deutlich absetzen würde, sah sich getäuscht. Mit starker Arbeit an den Brettern wurden die Kreise der Bonner Baskets weiterhin effektiv eingegrenzt, bei denen die Doppellizenzspieler Kilian Binapfl und Gabriel de Oliveira an diesem Nachmittag aufgrund einiger Ausfälle (Lischka, Zimmerman und Simons) zum Einsatz kamen.

Mit einem 32:37 auf der Anzeigetafel baten die Schiedsrichter zur zweiten Halbzeit, wo die Baskets vor allem aus dem Pick & Roll punkten konnten und sich erstmals zweistellig absetzten. Mit großem Druck in der Defense zwangen die Mannen von Coach Päch die Gastgeber zunehmend zu Fehlern und ließen den Fastbreak-Zug rollen. Besonders A-Nationalspieler Joshiko Saibou stellte in dieser Phase eindrucksvoll seine Qualitäten unter Beweis und führte sein Team zu einer beruhigenden 68:43-Führung vor den finalen 10 Minuten. Auch dort nutzten beide Coaches die Chance ausgiebig mit verschiedenen Line-Ups zu experimentieren. Während die Telekom Baskets Bonn noch das eine oder andere Highlight aufs Parkett zauberten, mussten die Dragons auch zunehmend die körperliche Überlegenheit des Kooperations-Partners anerkennen. Die magische 100-Punktemarke knackte schließlich unter viel Beifall von seiner Bank Trey McKinney-Jones, ehe mit dem Endstand von 48:103 auf dem Scouting der finale Buzzer ertönte.

Markus Röwenstrunk (Headcoach Dragons Rhöndorf): „Wir haben uns in der ersten Halbzeit gut präsentiert und die Jungs haben gegen die Baskets frei aufgespielt. In der zweiten Halbzeit haben Thomas Päch und sein Team in der Defense merklich angezogen und uns zu vielen Fehlern gezwungen. Daraus können wir viel lernen.“

Rhöndorf: Hollis (27/2-3er), Danes (2), Martin (0), Falkenstein, J. (0), Otshumbe (2), Falkenstein, D. (4), Lukosius (0), Gunnlaugsson (0), Isah (1), Besedic (0), Sharda (7/1), Kotieno (5, 11 Rebounds)

Bonn: Saibou (16/4-3er), McKinney-Jones (15/1), Subotic (13), Frazier (13/2), DiLeo (5), Breunig (12, 10 Rebounds), Bartolo (13/1), Binapfl (8), de Oliveira (8)


RÖMERSTROM Gladiators Trier vs. s.Oliver Würzburg 60:101 (13:17/18:26/14:33/15:25)

Im zweiten Halbfinale boten die traditionsreichen Teams aus Würzburg und Trier ein knackiges Duell. Bei den Würzburger, die mit Coach Steven Key und Florian Koch zwei ehemalige Drachen zurück an ihre ehemalige Wirkungsstätte brachten, zeigte sich das sportliche Ensemble bereits in guter Spiellaune und verwöhnte die mitgereisten Fans bereits in den ersten Minuten mit vielen erfolgreichen Szenen. Doch auch die Mannen von der Mosel untermauerten ihre hohen Ansprüche in der ProA mit hohem defensiven Druck, der den klassenhöheren Kontrahenten das eine oder andere mal vor Probleme stellte. Bis zur Halbzeit drehte der Bundesligist jedoch mit einer ausgeglichenen Mannschafts-Leistung fleißig am Punkte-Rad und konnte eine 43:31-Führung mit in die Kabine nehmen.

Mit wesentlich mehr Power in der Defense bestimmten die Spieler von Coach Denis Wucherer in der zweiten Halbzeit klar das Geschehen auf dem Feld und setzten sich Stück für Stück weiter ab. Vor allem in der Zone waren die Mainfranken nun wesentlich dominanter und kontrollierten Brett und Gegner über mehrere Minuten nahezu nach Belieben. Dieses Bild sollte sich bis zum Ende des Spiels noch mehrmals wiederholen, was letztlich zu einem deutlichen 101:60-Erfolg der s.Oliver Baskets führte, die damit für die Neuauflage des letztjährigen Endspiels sorgten.

Würzburg: Hulls (5), Obiesie (4), Hassfurther (16/3-3er), Richter (14), Bowlin (10), Koch (5/1), Wells (13/1), Chapman (18/4), Allen (4), Hoffmann (1), Fischer (11)

Trier: Dranginis (2), Smit (6/1-3er), Bucknor (5/1), Hennen, R. (8), Schmikale (7/1), Dietz (0), Schmitz (0), Grün (8/1), Ilzhöfer (0), Geist (12/2), Gloger (12), Hennen, V. (DNP)


Über die Gezeiten Haus Gruppe

Die Gezeiten Haus Gruppe ist ein Familienunternehmen und in der Gesundheitsbranche tätig. Sie betreibt an den Standorten Bonn, Wesseling, Oberhausen und Wendgräben bei Magdeburg private Fachkliniken und Tageskliniken für Psychosomatische Medizin und Traditionelle Chinesische Medizin (TCM). In den Gezeiten Haus Kliniken werden Erwachsene, Kinder und Jugendliche mit Depressionen, Burn-out, Tinnitus, Traumata, Suchtfolgeerkrankungen oder chronischen Schmerzen ganzheitlich behandelt. Der Ansatz ist dabei, den Menschen von Herzen willkommen zu heißen und ihn in Begegnungen auf Augenhöhe auf seinem individuellen Weg zur Gesundung zu begleiten.

Die Gezeiten Haus Akademie bietet Seminare, Weiterbildungen und Coachings in den Themenbereichen Gesundheit, Stressmanagement, Prävention und Lebenspflege an. Sie richtet sich mit ihrem vielfältigen Angebot an Privatpersonen sowie Unternehmen.
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