Corona Diaries – Das etwas andere Tagebuch der Dragons

Lockdown? Keine Infos mehr von euren Dragons Rhöndorf? Das muss nicht sein! Mit den Corona-Diaries nehmen euch die #DrachenMacher mit hinter die Kulissen und lassen euch in kleinen Beiträgen an ihrer täglichen Arbeit teilhaben. Manchmal augenzwinkernd und manchmal ernst, so wie das Leben halt so spielt.

19.11.2020

Assitant Coach Julius Thomas Portrait

Liebe Dragons-Familie,

Nach nun fünf Wochen ohne Spiel melde ich mich aus der „Zwangspause“.

Die Zeit ohne Basketball fällt mir zurzeit wirklich schwer. Nach dem Sieg gegen Bonn wollten wir den Schwung in den November mitnehmen und als Team weiter zu uns finden. Trotz der schwierigen Umstände haben sich unsere Doppellizenzspieler super eingefunden, und natürlich waren Yassin und ich auch etwas stolz auf unsere Talente wie Simas Lukosius, die sich im Sommer echt stark weiterentwickelt haben. Wir hoffen also wirklich sehr, dass die Pause schnell vorüber ist und wir wieder spielen können.

Zur Überbrückung schreibe ich momentan an meiner Bachelor-Arbeit und schaue so viel Basketball im Fernsehen wie irgendwie möglich. Ich hoffe dadurch sprichwörtlich am Ball zu bleiben und vielleicht die ein oder andere Idee für den Re-Start mitnehmen zu können.

Außerdem habe ich schon bei einigen Online-Angeboten der Dragons teilgenommen. Yassins Jungs sind flotter mit dem Ball als so mancher Aufbauspieler, und nach der Yoga-Session mit Kim brauche ich jetzt erst einmal zwei Wochen Urlaub 😉

Ich freue mich sehr, Euch bald wieder im Menzenberg zu sehen und hoffe noch auf viele Basketball-Krimis im Jahr 2021!

Beste Grüße,
Euer Julius

18.11.2020

Wassup Dragons fans!

It’s been a while but I just wanted to check in and say what’s up with you guys before I start my new journey. 1st I wanna say THANK YOU for being amazing fans, for being so supportive of our team good, bad or ugly, & last but not least for taking in a kid from Arlington, Texas and helping me feel like I was at home. For that you guys will forever be in my heart and I have to say thank you again.

I hope everybody is staying safe and are well. You guys are in great hands with the club because of phenomenal coaches, front office guys & players. Yassin & Julius running the show are the perfect people to help you guys take that next step and to continue to have high level talent come through the club.

As I prepare for the the NBA draft tomorrow & as I have been for the past few months I can’t help but to think about all the great times I had with you guys and with everybody there. I really started to become a high level player and put it all together.  Lastly I wanna say thank you to all my teammates. You guys were amazing and I’ll never forget all the great memories we had and winning all those games. The relationship we had on and off the court will forever and always be there & man just thank you to you guys for adjusting and really hanging in with me through everything.

I love & miss you all and I can’t wait to see the next steps you guys take. So with that I just had to show some appreciation and let you guys know I’ll never forget about you guys. Y’all helped me make it to this point and helped mold me for the rest of my career. THANK YOU!

Stay safe and healthy!

Curtis

16.11.2020

Hey liebe Dragons- Familie,

Ich melde mich aus dem nicht weit entfernten Köln und wollte euch ein paar Einblicke in meinen neuen alten Alltag geben.

Zuallererst habe ich meine Zeit in München sehr genossen und würde diese auch nicht missen wollen, dennoch bin ich jetzt froh wieder zurück in der Heimat zu sein. Wenn auch für euch vielleicht in der Falschen. 😉

Aber wie ihr wisst, hat hier meine Reise im Basketball begonnen und so schließt sich auch der Kreis für mich ein wenig. Und auch dafür bin ich sehr dankbar!

Einerseits wieder nah bei Familie und Freunden zu sein, aber auch mit alten Bekannten aus Rhöndorf wieder vereint zu sein. Was auch unbestritten ein großer Grund war hierher zu kommen. Aber auch alle anderen Gesichter in Köln kannte ich aus meiner Jugendspielerzeit und haben eine tragenden Rolle in meiner Entwicklung gespielt.

Wir haben eine sehr talentierte Mannschaft zusammen und haben die anfänglichen Schwierigkeiten durch eine 2 wöchige Quarantäne abgeschüttelt und konnten mit zwei erfolgreichen Spielen in die Saison starten.

Auch wenn es alles ein bisschen seltsam ist unter den Umständen zu spielen (leere Halle etc.) sollten wir uns glücklich schätzen diese Möglichkeit zu haben. Aber das Gegenteil erlebt ihr ja gerade hautnah und wisst wie frustrierend das sein kann nichts von dem zu haben.

Lasst mich sagen ich verfolge immer noch sehr genau was bei euch am Menzenberg passiert und drück euch die Daumen für die Zeit nach dem Re-Start.

Bis dahin bleibt alle gesund und seid lieb zueinander!

Euer Viktor

09.11.2020

Liebes Corona-Tagebuch,

Wie fang ich denn jetzt an und was interessiert euch da draußen überhaupt?  Naja, ich erzähl einfach mal aus dem Nähkästchen:

Wer hätte gedacht, dass mein erstes Jahr so turbulent wird und ich mich als Krisenmanagerin beweisen muss? Ja ich sicherlich nicht. Aber man wächst mit seinen Aufgaben.

Meine ersten Tage nach Verkündung des erneuten Lockdowns waren voller gemischter Gefühle und ich wusste teilweise nicht, was ich denken soll oder darf. Darf ich wütend und enttäuscht sein, dass meine und unsere ganze Arbeit der letzten Monate anscheinend umsonst war, obwohl ich die Entscheidungen der Politik objektiv gesehen nachvollziehen kann und sicher nicht in deren Haut stecken möchte? Darf ich Angst um die Zukunft des Vereins, des Sports und um die Schicksale vieler Menschen haben? Darf ich auch grade mutlos und antriebslos sein weiter zu machen?

Das alles kann ich mit einer Woche Abstand mit einem klaren „Ja“ beantworten – Ich darf und wir dürfen das Alle! Es ist normal und völlig legitim diese Gefühle zu haben, vor allem, weil ich damit sicher nicht allein bin. Für uns alle ist diese Situation ungewiss und keiner hat einen Master-Plan, aber wir müssen weiter machen und es akzeptieren und werden auch durch diese Zeit kommen.

Ich brauchte meine Zeit, um meinen Kopf wieder aus dem Sand zu ziehen und sehe jetzt die Möglichkeiten Projekte anzuschieben, die in der ganzen letzten, stressigen Zeit neben Hygienekonzepten nach hinten geschoben wurden. Ich kann meine To-Do Liste mal etwas abarbeiten und das verursacht doch auch positive Gefühle- etwas geschafft zu haben!

Ich werde mich zunächst einmal den noch offenen Homepage-Inhalten widmen, das Jugendkonzept mit Leben füllen und weiterhin versuchen meine Sponsoren und Förderer über Online-Content glücklich zu machen. Zudem stehe ich in regem Kontakt mit meinem Pressespreche und nerve ihn täglich mit Inhalten, die wir posten können und einem Medienplan, den ich gerne hätte. Den ich auch sicher noch bekommen werde, ne?! 😉  Ja und dann beschäftigen wir uns noch mit der Live-Stream Option und wie wir diesen durchführen und aufwerten können, wenn die Saison dann weitergehen darf. Hierzu werden wir mit allen Regionalliga Vereinen auch weiter in Kontakt stehen und regelmäßig den aktuellen Stand prüfen.

Es wird also nicht langweilig bei uns! Bis bald ihr Lieben.

Grüße aus dem Office

Eure Nathalie

06.11.2020

Liebes Tagebuch…so fängt man den ersten Eintrag doch immer an oder? Ach ja manchen Gepflogenheiten muss man einfach treu bleiben, auch wenn bislang nicht überliefert ist, dass auch Basketballer mit einem solchen Klassiker ihre Einträge beginnen, aber warum denn eigentlich nicht…

Mit der Idee einmal ein etwas anderes Format aus der Taufe zu heben bin ich an einem der vergangenen Tage aus dem Bett gefallen und konnte meine Kolleginnen und Kollegen überzeugen die hier beginnende Mischung aus Blog und Tagebuch mitzutragen. Das haben sie jetzt davon, denn jetzt „muss“ nicht nur ich ab und zu in die Tasten hauen, sondern jeder. Mitgehangen, mitgefangen! Aber natürlich soll hier jetzt nicht nur das Phrasenschwein gefüttert werden, auch wenn das unser kleinstes Problem wäre.

Der erneute Lockdown hat uns alle mehr oder weniger kalt erwischt. Ich persönlich hatte gerade meine privaten und beruflichen Termine so weit um die Heimspiele der Dragons herum verteilt, dass alles bestens gepasst hätte. Aber wie sagt schon §7 des Kölschen Grundgesetzt: Wat wellste maache? Jetzt bietet sich immerhin die Chance die frei gewordene Zeit mal wieder für andere pressetechnische Attacken zu nutzen, um Sponsoren zu featuren oder euch den einen oder anderen Einblick bei den Drachen zu liefern. Ach ja, das machen wir ja gerade schon. Klasse, funktioniert!

Wie gut dieses Format ankommt werden wir sehen, aber probieren geht über studieren. Lob nehme ich gerne entgegen, zur Annahme von Kritik hat sich noch niemand freiwillig gemeldet, daher übernehme ich das auch auf Interimsbasis. 😉

Das war es auch schon fürs erste! Bleibt gesund und bleibt am Ball, aber mit gebührendem Abstand.

Es grüßt

Der Mann von der Pressefront